mini|hochkant=1.5|Übersichtskarte von Berlin-Waidmannslust
Die Liste der Straßen in Berlin-Waidmannslust stellt die im Berliner Ortsteil Waidmannslust liegenden Straßen mit ihren historischen Bezügen dar. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.
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Überblick Waidmannslust hat Einwohner (Stand: ) und umfasst den Postleitzahlenbereich 13469.
Im Ortsteil liegen ein (amtlich benannter) Platz und 45 gewidmete Straßen, von denen acht auch zu den Nachbarortsteilen gehören. Die gesamte Länge aller Stadtstraßen und der Bundesstraße 96 in Waidmannslust beträgt 15,3 Kilometer. Der Oraniendamm führt die Bundesstraße in Nord-Süd-Richtung durch den Ortsteil. In Ost-West-Richtung durchzieht die Hauptstraße im Straßenzug Zabel-Krüger-/Waidmannsluster Damm den Ortsteil, der zwischen Tegeler Fließ im Norden und Packereigraben im Süden liegt. In Anlehnung an den Namen des Ortsteils sind vorwiegend Themen aus der Jägerei und dem Forstwesen namensgebend für die Straßen. Die Bezeichnung ‚Zeile‘ in der Rollberge-Siedlung zwischen Zabel-Krüger-Damm und Schluchseestraße weist auf die Zuführungsstraßen zu den Hochhäusern vom Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre, die zeitlich parallel zu den Bauten des Märkischen Viertels entstanden.
Übersicht der Straßen und Plätze
Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAlbtalweg ()150 + 90 + 90 Albtal, Region zwischen Bad Herrenalb, Marxzell, Waldbronn, Ettlingen und Karlsruhe am Rande des nördlichen Schwarzwaldes. Der Weg entstand durch Zusammenlegung der Straßen 168, 169, 170, 171, und 172. Er besteht aus einer von der Benekendorffstraße abgehenden Stichstraße und einer vom Zabel-Krüger-Damm abgehenden Sackgasse. Beide Straßenteile sind durch einen Fußweg miteinander verbunden.140px|Albtalweg vom Zabel-Krüger-Damm herAm Ansitz ()100 Ansitz, Ansitzjagd bezeichnet auch die von einer Sitzwarte ausgehende Jagd Die Straße zwischen Waidmannsluster Damm und Dianastraße, der keine Grundstücke zugeordnet sind, bildet die östliche Begrenzung des (nicht amtlich benannten) Anthonyplatzes.140px|Berlin-Waidmannslust Am AnsitzAm Dianaplatz ()180 Nach dem namengebenden Dianaplatz. Sie wurde als Straße 4 des Bebauungsplans angelegt und ist bereits auf einer Karte des Bezirks Reinickendorf von 1922 namentlich ausgewiesen. Sie verbindet die Dianastraße mit dem Waidmannsluster Damm. 140px|Berlin-Waidmannslust Am DianaplatzAm Leitbruch ()130 Leitbruch, Ein Zweig von halber Armlänge, zwischen den Nadeln oder Blättern von der Rinde befreit, zeigt mit der gewachsenen Spitze in eine bestimmte Richtung. Der Fußweg verbindet Waidmannsluster Damm und Bondickstraße. 140px|Berlin-Waidmannslust Am LeitbruchAm Wechsel ()150 Wildwechsel, Wege, die Tiere regelmäßig benutzen Die von der Dianastraße verlaufende Stichstraße entstand als Straße 377 des Bebauungsplanes.140px|Berlin-Waidmannslust Am WechselArtemisstraße ()590(im Ortsteil) Artemis, in der griechischen Mythologie die Göttin der Jagd, des Waldes und die Hüterin der Frauen und Kinder. Die Straße liegt in Nord-Süd-Richtung zwischen Waidmannsluster Damm und der Ortsteilgrenze (Mitte des Tegeler Fließes). In Hermsdorf führen weitere 30 MeterFIS-Broker Kartenanzeige Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe) bis an den Ring der Brandtstraße, das namenswechselnde Straßenschild steht jedoch am Nordufer der hiesigen Brücke über das Tegeler Fließ. Von 1902 bis 1961 hieß sie Kurhausstraße nach dem auf einer Anhöhe am Waidmannsluster Damm 178 befindlichen Kurhaus „Bergschloß“.Luise Kurhausstraße140px|Baudenkmal Artemisstraße 10 140px|Berlin-Waidmannslust ArtemisstraßeBenekendorffstraße ()900(im Ortsteil) Franz Ulrich von Benekendorff (1848–?), Besitzer der 1854 gegründeten Kühnschen Ziegelei in Lübars. Die Straße liegt in Waidmannslust mit den Grundstücken 1–83 (ungerade) und 2–82 (gerade) zwischen Düsterhauptstraße und der Ortsteilsgrenze im Büchenbronner Steig. Die Straße setzt sich nach Lübars fort und führt dort im östlichen Teil als Fuß- und Radweg durch das LSG Tegeler Fließ bis Alt-Lübars. Die Straße verlief ursprünglich nur von Düsterhauptstraße zum Oraniendamm. Am 18. Januar 1936 wurde der Ziegeleiweg, der vom Oraniendamm (Waidmannslust) bis zur Hauptstraße in Lübars (heute Alt-Lübars) führte, in Benekendorffstraße umbenannt. Damit wurde die bereits vorhandene Benekendorffstraße bis Lübars verlängert.Benekendorffstraße Bei Kaupert Vorherige Namen waren Hermsdorfer Weg (vor 1925–1934), Ziegeleiweg (nach 1911–1936), Triberger Straße (vor 1925–1934) 140px|Benekendorffstraße von der Straßenkreuzung Büchenbronner Steig westwärts nach Berlin-Waidmannslust 140px|Berlin-Waidmannslust BenekendorffstraßeBondickstraße ()850 Ernst Bondick (1836–1892), Förster, Gastwirt, Gründer der Landhauskolonie Waidmannslust. Die Straße verläuft von „Nach der Höhe“ bis zum Steinbergpark. Sie ist bereits im Berliner Adressbuch von 1902 verzeichnet.140px|Berlin-Waidmannslust Bondickstraße Königin-Luise-Kirche 140px|Berlin-Waidmannslust Bondickstraße Résidence du GénéralBüchenbronner Steig ()170(im Ortsteil)Büchenbronn, Gemeinde am Rande des Schwarzwaldes, seit 1974 Stadtteil von Pforzheim, Baden-Württemberg Die Straße liegt mit den westlichen, ungerade nummerierten Grundstücken 3 und 5 im Ortsteil, die geraden Grundstücke am östlichen Straßenrand und das Straßenland gehören zu Lübars. Die gepflasterte Straße liegt zwischen Beneckendorffstraße und Zehntwerderweg und führt unter diesem Namen unbefestigt bis an den Hauptwanderweg 13 (Barnimer Dörfer Weg) am Hermsdorfer See, das westlich angrenzende Gelände gehört zum Grünland Ziegeleibecken, die östlichen Grundstücke und der Weg liegen in Lübars. Die Straße wurde nach Bebauungsplan als Straße 177 trassiert und trug auch bis 1961 diesen Namen. 140px|Berlin-Waidmannslust Büchenbronner SteigDianaplatz ()80 × 80 Diana, in der römischen Mythologie die Göttin der Jagd, des Mondes und der Geburt, Beschützerin der Frauen und Mädchen Er wurde als Platz A des Bebauungsplanes angelegt und war bereits im Berliner Adressbuch von 1902 verzeichnet. Der kleine Platz liegt zwischen Dianastraße und „Am Dianaplatz“.140px|Berlin-Waidmannslust DianaplatzDianastraße () 1040 Diana, in der römischen Mythologie die Göttin der Jagd, des Mondes und der Geburt, Beschützerin der Frauen und Mädchen Die Dianastraße liegt zwischen Oranien- und Waidmannsluster Damm in Nordost-Südwest-Richtung. Sie führt durch die Bahnbrücke hindurch, biegt dabei nach Osten ab und setzt sich über den Oraniendamm im Zehntwerder Weg fort. Sie ist bereits im Adressbuch von 1902 verzeichnet.140px|Berlin-Waidmannslust Dianastraße 140px|Ehemalige Residenz des Hohen Kommissars der Französischen Republik für DeutschlandDüsterhauptstraße ()850 Düsterhaupt, 19. Jahrhundert, Teilhaber von Benekendorff, Besitzer der 1854 gegründeten Ziegelei, gehörte um 1890 zu den Gründern der Landhauskolonie Waidmannslust Die bereits im Adressbuch von 1902 vermerkte Straße verläuft vom Oraniendamm bis zur Dianastraße. Zwischen Oraniendamm und Waidmannsluster Damm verläuft sie als Privatstraße über den dort liegenden Baumarkt. Gemeinsam mit dem Gewerbegebiet am Oraniendamm ist sie die einzige, durch Gewerbe geprägte Straße in Waidmannslust.140px|Berlin-Waidmannslust DüsterhauptstraßeEgidystraße ()80(im Ortsteil) Moritz von Egidy (1847–1898), deutscher Oberstleutnant, pazifistischer Sozialethiker, Schriftsteller Die Straße selbst und die ihr anliegenden Grundstücke auf beiden Seiten liegen vollständig in Tegel. Die Ortsteilgrenze verläuft an der Hinterfront der östlichen Grundstücke und nur ein Zugang zwischen den Tegeler Grundstücken 42 und 44 führt auf Waidmannsluster Flur, hier befindet sich mit der Anschrift Egidystraße 42b die KGA Fließtal in Waidmannslust. Im Adressbuch für Berlin und die Vororte von 1904 ist die Egidystraße als einzige Straße der zu Tegel gehörenden Siedlung „Freie Scholle“ verzeichnet. Als Eigentümer der Häuser ist die Genossenschaft „Freie Scholle“ angegeben, 1895 von Gustav Lilienthal unter Beteiligung Berliner „Freilandgruppen“ gegründet. Ihr Gründungskonzept sah ein gemeinschaftliches Eigentum an Grund und Boden für den „kapitallosen Arbeiter“ vor, der dadurch über ein unkündbares Heim verfügen sollte. 1899 wurde mit dem Hausbau begonnen, und ein Jahr später waren die ersten vier Wohnungen fertig.Egidystraße Bei Kaupert 140px|Berlin-Tegel EgidystraßeEttenheimer Pfad ()350 Ettenheim, Stadt im Ortenaukreis in Baden-Württemberg. Die Straße als 30er-Zone liegt mit den Grundstücken 4–66 (gerade) an ihrer Westseite zwischen Zabel-Krüger-Damm und Höllentalweg und ist nur über den letzten öffentlich zugänglich, an der (ungeraden) Ostseite befinden sich keine Grundstücke. Sie führt vom Höllentalweg zum Zabel-Krüger-Damm, bis zu dem sie aber nicht durchgeführt ist, sondern als Sackgasse endet.140px|Berlin-Waidmannslust Ettenheimer PfadEutinger Weg ()170 Eutingen im Gäu, Gemeinde im Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg Sie entstand als Straße 2 des Bebauungsplans und führt vom Oraniendamm bis zur Gutachstraße. 140px|Berlin-Waidmannslust Eutinger WegFlorastraße ()100 Flora, Göttin der Blüte und des Frühlings in der römischen Mythologie Sie führt von der Düsterhauptstraße bis zum Oraniendamm. 140px|Berlin-Waidmannslust FlorastraßeFürst-Bismarck-Straße ()220 Otto von Bismarck (1815–1898), deutscher Politiker, Reichskanzler des Deutschen Reiches Die von der Dianastraße abgehende Stichstraße war bereits auf einer Karte von 1908 vermerkt. Sie führt zur katholischen Schule Salvator.Kath. Schule Salvator Waidmannslust140px|Berlin-Waidmannslust Fürst-Bismarck-Straße 140px|Salvator-Schule Fürst-Bismarck-StraßeGutachstraße ()430 Gutach, Gemeinde im Ortenaukreis im mittleren Schwarzwald Sie hieß bei der Anlage Straße 31 und führt vom Zabel-Krüger-Damm bis zum Zehntwerderweg. 140px|Berlin-Waidmannslust GutachstraßeHalalistraße ()150 Halali, sowohl Gruß und Jagdruf aus der Jägersprache als auch jagdliches Brauchtum. Sie führt von der Artemisstraße bis zur Hubertusstraße. 140px|Berlin-Waidmannslust HalalistraßeHochjagdstraße ()250 Jagd, Begriff aus der Jägersprache, Jagd auf alle jagdbaren Wiederkäuer. Von 1912 bis 1961 hieß sie Kirchstraße nach der hier liegenden Königin-Luise-Kirche. Sie führt vom Waidmannsluster Damm bis zur Nimrodstraße und Avenue Charles de Gaulle.140px|Berlin-Waidmannslust HochjagdstraßeHöllentalweg ()180 Höllental, Tal im Südschwarzwald in Baden-Württemberg Er entstand als Straße 200 und verbindet die Schluchseestraße mit dem Ettenheimer Pfad. Ein weiterer Teil verläuft parallel zum Ettenheimer Pfad zur Erschließung der dortigen Grundstücke. 140px|Berlin-Waidmannslust HöllentalwegHorber Straße ()200 Horb am Neckar, Stadt im Südwesten von Baden-Württemberg Er führt vom Zabel-Krüger-Damm bis zum Zehntwerderweg und Wolfacher Pfad.140px|Berlin-Waidmannslust Horber StraßeHubertusstraße ()320 Hubertus von Lüttich (~656–~727), der heilige Hubertus, Schutzpatron der Jäger Sie ist bereits auf einer Karte von 1908 verzeichnet und führt vom Waidmannsluster Damm bis zur Dianastraße.140px|Berlin-Waidmannslust HubertusstraßeLahrer Pfad ()350 Lahr/Schwarzwald, Stadt im Westen Baden-Württembergs Sie entstand als Straße 16 des Bebauungsplans und führt vom Zabel-Krüger-Damm zur Benekendorffstraße, sowie als Fußweg südlich des Zabel-Krüger-Damms. 140px|Berlin-Waidmannslust Lahrer PfadLierbacher Weg ()200 Lierbach, Ortsteil von Oppenau in Baden-Württemberg. Sie verbindet den Zabel-Krüger-Damm mit der Benekendorffstraße. 140px|Berlin-Waidmannslust Lierbacher WegNach der Höhe ()220 Südlich der Straße befindet sich der Wittenauer Steinberg. Die Straße führt vom Waidmannsluster Damm und Hubertusstraße bis zur Nimrodstraße. Sie ist erstmals im Adressbuch von 1922 erwähnt. 140px|Berlin-Waidmannslust Nach der Höhe 140px|Berlin-Waidmannslust Nach der HöheNagolder Pfad