mini|hochkant=1.5|Übersichtskarte von Berlin-Falkenhagener Feld

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Falkenhagener Feld beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Falkenhagener Feld mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

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Überblick mini|hochkant|Kunstvolle Ortsteil-Übersicht mit Höhenangabe, einem groben Übersichtsplan und dem Hinweis auf Wohnungsunternehmen bzw. Anzahl der Wohnungen

Geschichte Der Ortsteil Falkenhagener Feld hat Einwohner (Stand: ) und umfasst die Postleitzahlenbereiche 13583 und 13589.

Der Ortsteil besteht zum größten Teil aus einer Großsiedlung, die zwischen 1962 und den 1990er Jahren auf ursprünglich landwirtschaftlich genutztem Gebiet entstand. Wichtigste Verkehrsader der Siedlung ist die Falkenseer Chaussee. Sie wurde in den 1960er Jahren zu einer sechsspurigen Hauptstraße ausgebaut und bildet in Ost-West-Richtung die Verbindung von Berlin nach Falkensee (Ortslage Falkenhagen), wovon sich der Name des Ortsteils ableitet. Weitere Hauptstraßen sind der Straßenzug Seegefelder Weg–Seegefelder Straße südlich der Falkenseer Chaussee und nördlich die Spandauer Straße.

Statistische Daten Im Ortsteil sind 109 gewidmete Straßen und Wege sowie zwei benannte Plätze amtlich ausgewiesen. Die Länge aller Straßen im Ortsteil beträgt 46,3 Kilometer (nach der folgenden Liste, nach dem amtlichen Verzeichnis vom Juni 2013 sind es 46,9 Kilometer). Davon liegen 13 Straßen teilweise im Nachbarortsteil oder setzen sich in diese fort.Datenbank des Regionalen Bezugssystems Die Straßen sind vorzugsweise Siedlungsstraßen, wobei eine große Anzahl Erschließungsstraßen in Siedlungsflächen auffällt. Einige Straßen und Wege setzen sich als (unbenannte oder inoffiziell benannte) Fußweg in Grünflächen fort, die nach den vereinbarten Grundsätzen für dieses Projekt in der folgenden Liste unbeachtet bleiben.

Beschreibung der Ortsteilgrenzen Durch die Lage am westlichen Berliner Stadtrand grenzt der Ortsteil an die Stadtgrenze zu Falkensee. Im Norden bildet die Radelandstraße in Hakenfelde nach Osten hin die Ortsteilbegrenzung, die vom Hohenzollernring (Ostseite einschließlich Straßenland zu Spandau gehörend), nach Süden fortgesetzt wird. Der weitere Verlauf folgt nach Südwest dem Spekteweg und geht am Westrand des südlichen Abschnitts der Zeppelin- und der Nauener Straße nach Süden bis an die Bahnlinie. Hier folgt er dem Nordrand des Bahngeländes nach Westen, kreuzt danach jedoch das Bahngleis zum Güterbahnhof Spandau. Beim Auftreffen auf Staaken bildet der Leuthinger Weg die Ortsteilgrenze, die dann den Seegefelder Weg kreuzt. Schließlich folgt sie der Straße 396 und der Straße Wolfshorst nach Westen. Bis vor die Straße 393 im Ortsteil gehören die nördlichen Grundstücke 52–56 zu Staaken, der Wendehammer jedoch wieder zu Falkenhagener Feld. Von da führt die Ortsteilgrenze am Süd- und Südwestrand der Spektewiesen und der Spektelake zurück zur Stadtgrenze mit Falkensee (Ortslage Gartenstadt Falkenhöh).

Prinzipien der vergebenen Straßennamen Das Westfalenviertel ist eine Siedlung mit Einfamilienhäusern aus den 1930er Jahren und umfasst 9 Straßen, die nach Orten in Westfalen benannt sind. Östlich des Westfalenviertels entstand 1962 das Siegener Viertel, dessen Straßen einen Bezug zum Siegerland haben. Siegen ist seit 1952 eine Partnerstadt des Bezirks Spandau. In der Siedlung um den Germersheimer Platz (aus den 1930er Jahren), die größtenteils unter Denkmalschutz steht, sind die Straßen nach Orten aus Rheinland-Pfalz benannt.

Rund 30 Straßennamen nehmen Bezug auf örtliche Besonderheiten, 15 Straßennamen erinnern an Persönlichkeiten. Zwölf Straßen in der „Stadtrandsiedlung im Falkenhagener Feld“ sind nach Insekten benannt, dieses Straßensystem wird daher auch als Insektenviertel bezeichnet. Weitere 15 Straßen tragen Namen nach deutschen Mittelgebirgslandschaften.

Übersicht der Straßen und Plätze

Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAm Bogen ()610 verläuft in einem Bogen nach Nord durch das Neubaugebiet Die Straße wurde 1968 angelegt und in den beiden folgenden Jahren verlängert. Sie erhielt ihre Bezeichnung nach der gebogenen Straßenführung und liegt zwischen Beerwinkel und Hauskavelweg. 140px|Am BogenAm Finkenherd ()610 Finkenherd, bereits im Jahr 1571 erwähnter Flurname Die Straße entstand mit der in den Jahren 1933/1934 erbauten Siemens-Siedlung Spekte und hieß im Bebauungsplan Straße 605. Sie liegt zwischen An der Felgenlake bis Kleiner Querweg.140px|Am FinkenherdAm Heimhort ()230 Bauten der Gemeinnützigen Wohnstättenbaugesellschaft, vergl. Hort Die Siedlungsstraße liegt am Ostrand des Ortsteils zwischen Hohenzollernring (Ortsteilgrenze) und Zweibrücker Straße. Die 21 Flachdach-Wohnhäuser mit den Nummern 1–9c liegen im Süden der Zugangsstraße und wurden 1934 erstmals bezogen. 140px|Am HeimhortAm Hüllepfuhl ()740 Hüllepfuhl, Name eines früheren hier vorhandenen Teiches Die betonierte Straße mit ausgebauten Gehsteigen in der in den Jahren 1933/1934 erbauten „Siemens-Siedlung Spekte“ hieß nach dem Bebauungsplan Straße 604. Sie liegt zwischen An der Felgenlake und Falkenseer Chaussee. 140px|Am HüllepfuhlAm Kiesteich ()1040(im Ortsteil) Wasser gefüllte Kiesgruben aus den 1950er Jahren Die Straße ist nach Straßenentwicklungsplan (StEP) im übergeordneten Straßensystem eingestuft. Sie liegt zwischen Falkenseer Chaussee und Seegefelder Weg. Südlich der Straße Wolfshorst setzt sie sich in Staaken fort. Die zweispurige Straße im Norden zwischen Spektefeld und Spektesee, gesäumt von mehrgeschossigen Wohnbauten, wird mit der Spektebrücke (Brücke am Kiesteich) über den Grünzug geführt und geht im Südteil nach Staaken zu durch ein Siedlungshausgebiet. 140px|Am KiesteichAm Kirchenland ()100 ehemaliger Grundbesitz der Nikolaikirche Die Straße verbindet Stadtrandstraße und Am Hüllepfuhl.140px|Am KirchenlandAmeisenweg ()620 Ameisen, staatenbildende Insekten Die Straße liegt zwischen Feuerkäfer- und Goldkäferweg in der 1932 angelegten „Stadtrandsiedlung“. Sie gehört zum Insektenviertel. Nach Bebauungsplan hieß sie Straße 84.140px|AmeisenwegAn der Felgenlake ()350 Hier lag die „Felgen Laake“ zwischen Spektefeld und Klosterfelde. Die Straße verläuft zwischen Am Hüllepfuhl und Beerwinkel. Nach Westen geht sie als Anliegerstraße bis Am Finkenherd, wo sich der Wendehammer befindet, und weiter als Fußweg in die Straße An der Tränke hinein. Benannt wurde der westliche Teil des Spektewegs, der durch den Großen Spektesee unterbrochen war. Die Straße verläuft am Nordrand des Spekte-Grünzugs entlang.140px|An der FelgenlakeAn der Kappe ()1040(im Ortsteil) Flurstück südlich der Spektewiesen Die Straße liegt im Ortsteil zwischen der Dyrotzer und der Zeppelinstraße, sie setzt sich in Spandau nach Osten fort. Der Weg wurde von alters her als Schinderweg oder Armer Sünderweg bezeichnet, weil er zum früheren Galgenberg führte. An der Nordseite der Straße befinden sich die Kleingartenanlage „Gustavs Ruh“ und die Wochenendsiedlung „An der Kappe“, wobei die erstere auch ein Teil des Straßenlands beansprucht. In Höhe der Wunderlandstraße ist An der Kappe auf einen zwei Meter breiten gepflasterten Fahrweg begrenzt. 140px|An der KappeAn der Tränke ()600 Tränke, im Spektefeld vormals zur Viehversorgung genutztes Gewässer Die Straße verläuft zwischen Flurende bogenförmig nach Norden am Spektegrünzug zum Kleinen Querweg. Nördlich des Querwegs führt sie als Stichstraße zu den Grundstücken 54–57. Die Straße wurde in den Jahren 1933/1934 im westlichen Teil der Siemens-Siedlung Spekte als Straße 607 angelegt und war 1943 noch nicht bebaut. 140px|An der TränkeBallersdorfer Straße ()110 Ballersdorf, oberelsässischer Ort, Département Haut-Rhin, Frankreich Die Straße liegt zwischen Siegener und Remscheider Straße und wurde 1929 aus Straße F und Straße 50 gebildet und benannt. Ein abgetrennter östlicher Abschnitt wurde am 1. Dezember 1963 herausgelöst und erhielt den Namen Buschhüttener Weg. 140px|Ballersdorfer StraßeBeerwinkel ()600Beerwinkel, Flurname für ein Gelände zwischen Spandau und Falkenhagen Die in den 1930er Jahren angelegte und bebaute Straße 594 erhielt 1955 den Namen. Am 10. März 1986 wurde ein Teilstück des Spektewegs in Beerwinkel einbezogen. 140px|Beerwinkel an der kreuezung Falkenseer ChausseeBienenweg ()370 Bienen, mehrere Familien der Hautflügler Die Straße in der 1932 angelegten „Stadtrandsiedlung“ liegt zwischen Hirschkäfer- und Ameisenweg. Die wegen der Straßennamen Insektenviertel genannte Siedlung entstand als Wohngebiet für Arbeitslose.140px|BienenwegBöhmerwaldweg ()130Böhmerwald, Bergkette auf beiden Seiten der tschechisch-deutsch-österreichischen Grenze Die Straße entstand zur Erschließung neuer Wohnbauten; sie endet in einem Wendehammer. Parallel zu ihr verlaufen weitere nach Mittelgebirgen benannte Straßen nordwärts vom Erzgebirgsweg. 140px|BöhmerwaldwegBramwaldweg ()160Bramwald, Teil des Weserberglands, Niedersachsen Die als Zufahrtsstraße zu den neuen Wohnhäusern angelegte Stichstraße geht vom Pionierweg südwärts ab.140px|BramwaldwegBratringweg ()120 Friedrich Wilhelm August Bratring (1772–1829), Völkerkundler und Verfasser statistisch-topographischer Sachbücher Gemäß Bebauungsplan entstand der Verkehrsweg 1935 als Straße 505. Sie ist die Zugangsstraße westwärts von der Viersener Straße in das Siedlungskarree. Die Straße 505 wurde ab 1935 bebaut und im Adressbuch 1936 aufgeführt.140px|BratringwegBurbacher Weg ()130Burbach, Siegerländer Gemeinde im Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen Die Straße liegt als Sackgasse zwischen Siegener Straße und dem verlängernden Freudenberger Weg, zu dem keine Durchfahrt möglich ist. Sie gehört zum „Siegener Viertel“. Burbacher Weg ist auch die Adresse der Jeremia-Kirche, die sich zum Henri-Dunant-Platz hin öffnet. 140px|Burbacher WegBuschhüttener Weg ()80 Buschhütten, südlichster Stadtteil von Kreuztal im Siegerland, Nordrhein-Westfalen Die Straße geht westwärts von der Zeppelinstraße ab und ergibt die Zufahrt zum Freudenberger Weg. Der Weg ist der östliche Teil der 1963 wegen Überbauung geteilten Ballersdorfer Straße. Der Straßenverlauf setzt sich nach Süden biegend in der Wittgensteiner Straße ohne erkennbare Änderung fort. Der Weg gehört zum „Siegener Viertel“. 140px|Buschhüttener WegDarbystraße ()540 Abraham Darby (1676–1717), englischer Eisenfabrikant Die Straße entstand auf dem Gelände des ehemaligen Koks- und Kohlelagers der britischen Schutzmacht, die den Straßennamen vorgeschlagen hatte. Die Straße mit ihren Nebenstraßen erschließt ein Wohngebiet von der Pionierstraße südwärts abgehend, besitzt eine ostwärtige Seitenstraße als Anschluss an die Frankenwaldstraße. Die auf der Westseite vorhandenen Mehrfamilienhäuser wurden auf der Ostseite in den 2010er Jahren durch Reihenhäuser ergänzt. 140px|DarbystraßeDyrotzer Straße ()730 Dyrotz, havelländische Landgemeinde, seit 1958 Ortsteil von Wustermark, Brandenburg Im Jahr 1936 wurde die Plan-Straße 492 benannt. Sie liegt im Bogen von und zur Seegefelder Straße und schmiegt sich westlich dem Abzweig der Bötzowbahn an, östlich verläuft sie entlang der Regionalbahnstrecke. 140px|Dyrotzer StraßeEderkopfweg ()160Ederkopf, Berg im südlichen Rothaargebirge (Siegerland) Die Stichstraße geht vom Wittgensteiner Weg nach Westen und ist Zufahrt zu achtgeschossigen Mehrfamilienhäusern und einem 15-geschossigen Wohnblock. Sie gehört zum Siegener Viertel. 140px|EderkopfwegEiserfelder Ring ()410 Eiserfeld, Siegerländer Gemeinde, 1975 nach Siegen eingemeindet, Nordrhein-Westfalen Die Straße führt im Bogen von und zum Wittgensteiner Weg westwärts um die zugeordneten Wohnhäuser. Sie gehört zum „Siegener Viertel“. 140px|Eiserfelder RingElmweg