Eisweiler ist ein Ortsteil der Gemeinde Namborn, Landkreis St. Wendel, Saarland und bildet mit dem Ortsteil Pinsweiler den gemeinsamen Gemeindebezirk Eisweiler/Pinsweiler. Bis Ende 1973 war Eisweiler eine eigenständige Gemeinde.

Geographie 310 m über N.N. Eisweiler besteht aus den getrennten Siedlungsabschnitten Eisweiler, Herrenwald und Allerburg.

Der Allerbach fließt durch Eisweiler.

Geschichte Ersterwähnung 1335 als Eynßwilre

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Eisweiler am 1. Januar 1974 der Gemeinde Namborn zugeordnet.Neugliederungsgesetz – NGG vom 19. Dezember 1973, § 44, veröffentlicht im Amtsblatt des Saarlandes 1973, Nr. 48, S. 857 (PDF Seite 29; 499 kB)

Verwaltungszugehörigkeit nach 1794:Dokumentendarstellung in der Orts-Chronik Heisterberg (ca. 60 Dokumente) 1798 bis 1814 – Mairie Walhausen 1814 bis 10. Januar 1817 – Bürgermeisterei Walhausen 11. Januar 1817 bis 30. September 1823 – Bürgermeisterei Namborn 1. Oktober 1823 bis 31. Dezember 1835 – Bürgermeisterei Bliesen 1. Januar 1836 bis 22. März 1920 – Bürgermeisterei Oberkirchen 23. März 1920 bis 6. Mai 1921 – Bürgermeisterei Oberkirchen-Süd 7. Mai 1921 bis 31. Juli 1935 – Bürgermeisterei Namborn 1. August 1935 bis 25. Februar 1947 – Amt Namborn 26. Februar 1947 bis 31. August 1951 – Verwaltungsbezirk Namborn 1. September 1951 bis 30. Juni 1952 – Amt Namborn 1. Juli 1952 bis 31. Dezember 1973 – Amt Oberkirchen-Namborn 1. Januar 1974 bis heute – Gemeinde Namborn

Pfarrzugehörigkeit Eisweiler war zunächst der Pfarrei St. Wendelin in St. Wendel zugeordnet. Am 4. Mai 1792 kam es zur neuen Pfarrei Furschweiler und wurde schließlich am 12. August 1953 zur Pfarrei Namborn umgepfarrt.

Politik Gemeindebezirk Der Ortsteil Eisweiler (ca. 450 Einwohner) bildet mit dem Ortsteil Pinsweiler den gemeinsamen Gemeindebezirk Eisweiler/Namborn, da die Einwohnerzahl von Pinsweiler nicht die gesetzlich geforderte Mindesteinwohnerzahl von 200 Einwohnern erreicht. Der Ortsrat besteht aus neun Mitgliedern. Der Ortsrat Eisweiler/Pinsweiler mit neun Sitzen setzt sich nach der Kommunalwahl vom 9. Juni 2024 bei einer Wahlbeteiligung von 67,24 % wie folgt zusammen: CDU: 42,22 % = 4 Sitze SPD: 17,78 % = 2 Sitze WIR: 33,70 % = 3 Sitze Freie Liste Namborn: 6,30 % = 0 Sitze

Ortsvorsteher 1974 bis 2009: Erich Schmitt, CDU 2009 bis 2014: Günter Ammann, CDU 2014 bis ........: Michael Neis, CDU

Ortswappen Im Jahre 1987 hat auch der Gemeindebezirk Eisweiler/Pinsweiler ein Ortswappen erhalten. Beschreibung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein durchgehendes rotes Kreuz, gespalten: Rechts in Rot ein schwarzgefugter goldener Zinnenturm mit zwei schwarzen Luken, pfahlweise belegt mit einem roten Doppelhaken; links in Gold eine rote heraldische Lilie.“Entwurf, Ausführung und Begründung: Horst Kohler, Mandelbachtal

Wirtschaft und Infrastruktur Einwohnerzahlen 1787 = 36 Einwohner – Amt St. Wendel (Kurfürstentum Trier)Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz - II. Band - von Dr. Wilhelm Fabricius 1898, S. 128 1819 = 30 Einwohner – Bürgermeisterei Namborn (Fürstentum Lichtenberg/Herzogtum Sachsen-Coburg) – 5 HäuserDie Verwaltungsbehörden im Fürstentum Lichtenberg 1819 und weitere statistische Angaben von Daniel Hinkelmann - Heimatbuch des Landkreises St. Wendel 1967/1968 XII. Ausgabe, S. 124 1843 = 60 Einwohner – Bürgermeisterei Oberkirchen (Rheinprovinz/Königreich Preußen) – 10 WohnhäuserBeschreibung des Regierungs-Bezirks Trier - Zweiter Theil, Georg Bärsch 1846 17. Mai 1939 = 269 Einwohner – Amt Namborn (Saarland) – Volkszählung 1939Einzelschriften zur Statistik des Saarlandes Nr. 35 - Amtliches Gemeindeverzeichnis 11. Auflage nach dem Stande vom 27. Mai 1970 (Volkszählung) und am 31. Dezember 1971 mit einer Verwaltungskarte (mit Volkszählungen 1939 - 1970) - Statistisches Amt des Saarlandes 1972 14. November 1951 = 340 Einwohner – Amt Namborn – Volkszählung 1951 6. Juni 1961 = 320 Einwohner – Amt Oberkirchen-Namborn – Volkszählung 1961 - 60 WohngebäudeEinzelschriften zur Statistik des Saarlandes Nr. 24 - Gemeindestatistik 1960/61, Teil 2: Gebäude und Wohnungen - Ergebnisse der Gebäudezählung am 6. Juni 1961 - Statistisches Amt des Saarlandes 1964 27. Mai 1970 = 370 Einwohner – Amt Oberkirchen-Namborn – Volkszählung 1970 31. Dezember 1973 = 379 Einwohner – Amt Oberkirchen-Namborn – Gebiets- und Verwaltungsreform zum 1. Januar 1974Statistische Berichte des Statistischen Amtes des Saarlandes - Bevölkerungsstand am 31. Dezember 1973 (alter Gebietsstand) und am 1. Januar 1974 (neuer Gebietsstand) - Ausgegeben am 9. April 1974 25. Mai 1987 = 381 Einwohner – Gemeinde Namborn – Volkszählung 1987Einzelschriften zur Statistik des Saarlandes Nr. 84 - Amtliches Gemeindeverzeichnis 13. Auflage nach dem Stande vom 31. Dezember 1989 - Statistisches Amt des Saarlandes 1990

Verkehr Eisweiler wird sowohl von der Bundesstraße 41 als auch von der Nahetalbahn (Saarbrücken – Bingen/Mainz) durchschnitten.

Zentrum der Gemeinde Liebenburghalle Einkaufs-Zentrum I Einkaufs-Zentrum II Seniorenheim

Kultur und Sehenswürdigkeiten Burgruine Liebenburg mit wiederaufgebautem Turm

Literatur Heimatbuch des Kreises St. Wendel 1960/1961 Unsere Heimat – Eisweiler und Pinsweiler – Verein für Heimatkunde Eisweiler-Pinsweiler e.V. 2021

Weblinks

Namborn, Ortsteil Eisweiler

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis St. Wendel Kategorie:Geographie (Namborn) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis St. Wendel) Kategorie:Gemarkung im Saarland