mini|Fräulein Plastique (2013) Fräulein Plastique (* 20. August 1986 in BückeburgJohannes Pietsch: Marlene Tilda Mikaelsdóttir: Geheimnisvolles Fräulein kommt aus Bückeburg. Schaumburger Nachrichten, 3. Januar 2013., Niedersachsen) ist eine deutsche Musikerin und Sängerin in verschiedenen Musikprojekten sowie ein alternatives Model. Unter anderem war sie von 2005 bis 2013 als Sängerin festes Mitglied der Musikgruppe Welle: Erdball.
Person Fräulein Plastique war bis 2013 als Plastique neben Fräulein Venus die weibliche Stimme der Band Welle: Erdball, der sie seit 2005, anstelle der Ende 2004 ausgeschiedenen Soraya, angehörte.laut.de-Biografie Welle: Erdball Erstmals wirkte sie beim Album Chaos Total (2006) mit. Sie ist seit 2005 Sängerin des Projekts Homo~Futura. Im Musikvideo zur Single Links - Rechts (2011) spielte sie die Hauptrolle. Seit 2007 ist sie auch Mitglied und eine der Sängerinnen der Bandkooperation Funkhausgruppe.
2009 wurde vereinzelt Kritik an ihr laut, da sie das Lied Let the World with the Sun Go Down auf dem Album Germanium Metallicum für das oftmals als rechtsextrem eingeschätzte Musikprojekt Von Thronstahl von Josef Maria Klumb einsang. In einer Stellungnahme distanzierte sich Plastique von „jeglichem rechten Gedankengut und Rassenideologien“, sprach jedoch auch von einer Freundschaft zu Klumb und bezeichnete diesen als „Urgestein des Punkrock“.
2010 startete sie parallel zu ihren anderweitigen musikalischen Engagements ihr eigenes Projekt The Girl & the Robot gemeinsam mit dem Schweden „Deadbeat“.
Die Single Borderline sang sie im Gegensatz zu den anderen englischsprachigen Songs des Albums auf Schwedisch.The Girl & The Robot - Borderline Video Im selben Jahr verlegte Fräulein Plastique ihren Wohnsitz 2010 ins schwedische Malmö, um einerseits die Distanz zu ihrem dort befindlichen Studio zu verringern und andererseits aufgrund ihres dort lebenden Lebensgefährten, den sie später heiratete.Interview with Fräulein Plastique at ElectriXmas 2010 Im Juli 2013 gab sie ihren Abschied als Sängerin von Welle: Erdball bekannt.
Am 14. Februar 2014 erschien das Album Feindbild der Band Nachtmahr, auf dem Fräulein Plastique gesanglich im Cover von I Hate Berlin mitwirkt.NACHTMAHR - I hate Berlin (feat. Frl. Plastique) SNIPPET auf soundcloud.com, abgerufen am 13. Februar 2014, abgerufen am 13. Februar 2014
Identität Fräulein Plastique versucht, ihre bürgerliche Identität und Herkunft zu verbergen. Sie nennt sich Antonia oder Marlene Tilda Mikaelsdóttir.
Diskografie Alben 2006: Welle: Erdball – Chaos Total 2006: Welle: Erdball – Die Abenteuer von Commander Laserstrahl und seinem Bordcomputer (Hörspiel) 2010: Welle: Erdball – Operation: Zeitsturm 2010: The Girl & The Robot – The Beauty of Decay 2011: Homo~Futura – Der neue Mensch 2011: Die Funkhausgruppe – Monopoly 2011: Welle: Erdball – Der Kalte Krieg 2013: Welle: Erdball – 20 Jahre Welle: Erdball mini|Fräulein Plastique (2006)
Singles 2008: Welle: Erdball – Ich bin aus Plastik 2010: Welle: Erdball – Die Singles 1993–2010 2010: The Girl & The Robot – Whole / Flowers 2011: The Girl & The Robot – Silence / Borderline 2013: Welle: Erdball – Computerklang (Vollversion)
Filmografie 2008: Welle: Erdball – Operation: Zeitsturm (Spielfilm) 2009: Welle: Erdball – Operation: Atahualpa (Spielfilm) 2011: The Girl & The Robot – Borderline (Musikvideo) 2011: Homo~Futura – Links – Rechts (Musikvideo) 2012: Welle: Erdball – Deutsche Liebe (Musikvideo) 2013: Welle: Erdball – Computerklang (Musikvideo) 2013: Welle: Erdball – Die Liebe der 3. Art (Musikvideo)
Gastauftritte 2009: Von Thronstahl – Germanium Metallicum (Let the World with the Sun Go Down) 2010: Spiritual Front – Rotten Roma Casino (Cold Love (In A Cold Coffin)) 2014: Nachtmahr – Feindbild (I Hate Berlin) 2014: Rotersand – Truth Is Fanatic Again (Social Distortion (Ron Spank Remix)) 2014: Rotersand – Electric Elephant (Social Distortion (Frozen Plasma Remix))
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Einzelnachweise
Kategorie:Sänger Kategorie:Model Kategorie:Dark-Music-Musiker Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1986 Kategorie:Frau