Saint-Connan (bretonisch: Sant-Konan) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Côtes-d’Armor in der Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Guingamp und zum Gemeindeverband Kreiz-Breizh.
Geografie Die Gemeinde Saint-Connan liegt etwa 20 Kilometer südlich von Guingamp und etwa 30 Kilometer südwestlich von Saint-Brieuc. Durch den Westen des Gemeindegebiets fließt der Trieux, der im Ortsteil L’Étang Neuf einen gleichnamigen Stauweiher speist.
Neben L’Étang Neuf und dem Dorf Saint-Connan, das am Étang de Saint-Connan liegt und nach dem Heiligen Connan benannt wurde, gehören zur Gemeinde auch die Ortsteile Galbouan-d’en-Haut, Coat-ar-Belléquès und Coldabry sowie zahlreiche Weiler und Einzelhöfe.
Die Landschaft um Saint-Connan ist durch Acker- und Grünlandflächen geprägt, die durch die für die Umgebung typischen Hecken voneinander getrennt sind. Abgesehen von den Hängen an steilen Flussabschnitten ist das Gebiet waldarm; lediglich im Westen hat die Gemeinde einen kleinen Anteil am etwa 150 ha umfassenden Bois de Coat Mallouen.
Nachbargemeinden von Saint-Connan sind Senven-Léhart im Norden, Saint-Gildas im Osten, Le Vieux-Bourg im Südosten, Saint-Gilles-Pligeaux im Süden sowie Kerpert im Südwesten.
Geschichte Das Dorf Saint-Connan entstand im frühen 12. Jahrhundert zur Zeit der Gründung der Abtei Coat Mallouen. Das Gemeindegebiet von Saint-Connan gehörte lange zu Saint-Gilles-Pligeaux, erst während der Französischen Revolution wurde eine eigenständige Gemeinde geschaffen – 1793 unter dem Namen Roc Conan, ab 1801 Saint-Connan.
Die Pfarrkirche Saint-Corentin stammt aus dem 17. Jahrhundert, der neugotische Turm wurde im späten 19. Jahrhundert umgebaut.
Im Juli 1944 war die Umgebung von Saint-Connan Schauplatz von Kämpfen der Maquis gegen die deutschen Besatzer. Die Partisanen der Résistance nahmen später an der Befreiung von Guingamp und Paimpol teil.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014 2022Einwohner 530 469 400 400 331 317 296 306 297 Im Jahr 1806 wurde mit 977 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessSaint-Connan auf cassini.ehess und INSEESaint-Connan auf INSEE.
Sehenswürdigkeiten mini|Kapelle Notre-Dame Pfarrkirche Saint-Corentin in Saint-Connan (benannt nach dem Heiligen Corentin, bretonisch: Sant-Kaourintin, dem ersten Bischof von Quimper) Menhir nahe dem Ortsteil Coldabry Kapelle Saint-Bernard im Ortsteil L’Étang Neuf Kapelle Sainte-Barbe im Ortsteil L’Étang Neufcassini.ehess Kapelle Notre-Dame im Ortsteil Le Logou Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Saint-Connan
Wirtschaft und Infrastruktur In der Gemeinde sind 30 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Milchwirtschaft, Rinder- und Geflügelzucht).Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)
Durch das Gemeindegebiet führt die Fernstraße D 767 von Guingamp über Corlay und Mûr-de-Bretagne nach Pontivy.
Literatur Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 1256–1257.
Weblinks
Einwohnerstatistiken
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Bretagne