Heinrich Stenglein (* 17. Januar 1928 in Frankenberg; † 28. Januar 1991 in Kulmbach) war ein deutscher Politiker (SPD).
Leben und Beruf Stenglein war nach Abschluss der Volksschule in der Lehrzeit als Zimmermann in Kulmbach. Er war Soldat im Zweiten Weltkrieg, danach studierte er an der Staatsbauschule Coburg und wurde als Hochbauingenieur bei der Stadt Kulmbach angestellt, wo er später zum stellvertretenden Stadtbauamtsleiter aufstieg.
Stenglein gehörte dem Vorstand des Gemeinnützigen Wohnungsunternehmens Kulmbach an. Er war Mitglied der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr sowie Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Kulmbach.
Politik 1957 wurde Stenglein Mitglied der SPD. Er war Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Kulmbach und Mitglied des Stadt- und Kreistags Kulmbach.
Am 10. Mai 1974 rückte er für den verstorbenen Nikolaus Stamm in den Bayerischen Landtag, dem er noch bis 1990 angehörte. Er wurde seit der Landtagswahl 1974 stets im Wahlkreis Oberfranken ins Parlament gewählt. Von 1978 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Parlament war er dort stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes.
Ehrungen
Bundesverdienstkreuz am Bande Bayerischer Verdienstorden Nach ihm wurde das Heiner-Stenglein-Senioren- und Pflegeheim der AWO in Kulmbach benannt.
Weblinks
Einzelnachweise
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