Ingeborg Kelch-Nolde (* 19. April 1914 in Ortelsburg, Ostpreußen; † 9. März 1997 in Paderborn)Mitteilung Dr. Gabriele Kranstedt, Paderborn (2012) war eine deutsche Bibliothekarin, Kunsthistorikerin und Journalistin.

Leben Ingeborg Kelch studierte an der Albertus-Universität Königsberg und promovierte 1938 im Hauptfach Kunstgeschichte zur Dr. phil.Dissertation: Ein Beitrag zur Malerei der Romantik in Ostpreußen Sie war wissenschaftliche Assistentin am Prussia-Museum und nach seiner Schließung Journalistin am Königsberger Tageblatt. Am 23. September 1942 heiratete sie den Maler Franz Nolde.Franz Nolde (Kunst in der DDR)

In der Nachkriegszeit in Deutschland war sie Journalistin für Kölner Zeitungen. Nachdem sie nebenbei das Examen als Diplom-Bibliothekarin gemacht hatte, war sie Bibliothekarin bei der Stadt Hagen. Daneben schrieb sie Berichte über Bildende Kunst. 1975 wurde sie stellvertretende Büchereidirektorin. Im Ruhestand arbeitete sie an ostpreußischen Künstlerkatalogen.Robert Albinus: Königsberg Lexikon. Würzburg 2002, ISBN 3-88189-441-1 Sie starb kurz vor ihrem 83. Geburtstag.

Werke mit Jörn Barfod: Heinrich Bromm 1910–1941. Ein ostpreußischer Maler. Husum 1995, ISBN 978-3-88042-753-2 Kunstakademie Königsberg 1845–1945 – Biographien der Direktoren, Lehrer und Schüler, S. 65–94, Liste (Universität Mainz) (PDF; 322 kB)

Einzelnachweise

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