mini|325px|Flurgrenzen der Stadt Frohburg seit 2018 Mit der Eingemeindung von Kohren-Sahlis als derzeit letzte Eingemeindung in die Stadt Frohburg gehört die Stadt zu den flächengrößten Städten in Sachsen.

In der ersten Tabelle stehen alle ehemaligen Gemeinden, die direkt nach Frohburg eingemeindet wurden. Die ehemalige Gemeindefläche ist oft nicht nachweisbar. Die Gemeinden, die am selben Tag eingemeindet wurden, werden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

In der zweiten Tabelle stehen die ehemals selbständigen Gemeinden in alphabetischer Reihenfolge, die (zunächst) nicht in die Stadt Frohburg, sondern in eine andere Gemeinde eingegliedert wurden.

Eingemeindungen in die Stadt Frohburg

Die Eingemeindungen fanden am 4. April 1973 (Streitwald), am 1. April 1995 (Greifenhain), am 1. Januar 1999 (vier Gemeinden), am 1. Januar 2009 (Eulatal) und am 1. Januar 2018 (Kohren-Sahlis) statt.

Ehemalige Gemeinde Datum Zuwachs in ha Nachweis Streitwald 04.04.1973 Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt Greifenhain 01.04.1995 920 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen Benndorf 01.01.1997 Eschefeld 01.01.1999 Frauendorf 01.01.1999 Nenkersdorf 01.01.1999 Roda 01.01.1999 Eulatal 01.01.2009 4733 Kohren-Sahlis 01.01.2018 3680

Eingemeindungen in selbständige Orte, die später in die Stadt Frohburg eingemeindet wurden

Die Eingemeindungen fanden in der Zeit vom 1. April 1934 bis zum 1. Januar 1999 statt.

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung Nachweis Altmörbitz 01.01.1996 Eingemeindung nach Kohren-Sahlis Bubendorf 01.10.1948 Eingemeindung nach Benndorf Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere, 1952, Herausgeber Ministerium des Innern des Landes Sachsen Dolsenhain 01.01.1996 Eingemeindung nach Kohren-Sahlis Elbisbach (mit Wüst-Kaisershain) 01.01.1974 Eingemeindung nach Prießnitz Flößberg 01.01.1994 Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Eulatal Frankenhain 01.01.1994 Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Eulatal Gnandstein 01.01.1996 Eingemeindung nach Kohren-Sahlis Hermsdorf 01.04.1934 Eingemeindung nach Frauendorf Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943 Hopfgarten 01.01.1994 Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Eulatal Jahnshain 01.01.1999 Eingemeindung nach Kohren-Sahlis Kleineschefeld 1934 Eingemeindung nach Eschefeld Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen Kohren 01.07.1934 Zusammenschluss mit Sahlis zu Kohren-Sahlis Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943 Linda 01.07.1950 Eingemeindung nach Jahnshain Meusdorf 01.07.1950 Eingemeindung nach Jahnshain Neuhof 01.07.1895 Zusammenschluss mit Pflug und Rüdigsdorf zu Rüdigsdorf-Neuhof Niederfrankenhain 01.07.1950 Zusammenschluss mit Oberfrankenhain zu Frankenhain Oberfrankenhain 01.07.1950 Zusammenschluss mit Niederfrankenhain zu Frankenhain Ottenhain 01.07.1934 Eingemeindung nach Tautenhain Pflug 01.07.1895 Zusammenschluss mit Neuhof und Rüdigsdorf zu Rüdigsdorf-Neuhof Prießnitz 01.01.1994 Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Eulatal Rüdigsdorf 01.07.1895 Zusammenschluss mit Neuhof zu Rüdigsdorf-Neuhof Rüdigsdorf-Neuhof 01.07.1950 Eingemeindung nach Kohren-Sahlis Sahlis 01.07.1934 Zusammenschluss mit Kohren zu Kohren-Sahlis Schönau 01.10.1948 Eingemeindung nach Nenkersdorf Tautenhain 01.01.1994 Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zu Eulatal Terpitz 01.10.1948 Eingemeindung nach Kohren-Sahlis Trebishain 01.09.1948 Eingemeindung nach Prießnitz Walditz 01.10.1948 Eingemeindung nach Kohren-Sahlis Wolftitz 01.04.1934 Eingemeindung nach Streitwald Wüst-Eckersberg 1948 Umgliederung von Geithain, Ortsteil Theusdorf Wüstenhain 01.10.1948 Eingemeindung nach Gnandstein

Zwischen 1895 und 1950 wurde die Gemeinde Rüdigsdorf-Neuhof in Rüdigsdorf umbenannt.

Einzelnachweise

!Eingemeindungen Frohburg Frohburg