Matthias Ransberger (* 1981 in München) ist ein deutscher Schauspieler, Synchronschauspieler, Synchronregisseur und Synchronbuchautor.
Werdegang Matthias Ransberger wuchs in Unterhaching und Fischbachau auf. Vor Beginn des Schauspielstudiums an der HFF Potsdam im April 2005 (bis April 2009) absolvierte er eine Ausbildung zum Rückversicherungskaufmann in München. Außerdem war er lange Jahre Saxophonist der Münchener Latin-Jazz Band „Los Chicos del Valle“ und Mitglied der Jonglagegruppe „Feuerstuhl“. Schon vor dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums debütierte er als Ferdinand in William Shakespeares Der Sturm am Hans-Otto-Theater Potsdam.
Seither folgten verschiedene Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen sowie regelmäßige Engagements als Synchronschauspieler, Synchronregisseur und Synchronbuchautor. Bei den Wunsiedler Luisenburg-Festspielen stand er 2009 und 2010 u. a. als „Simmerl“ in dem populären Volksstück Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben auf der Bühne. Von 2009 bis 2010 spielte er als festes Ensemblemitglied am Theater Altenburg-Gera z. B. den Prinz Friedrich von Homburg in Heinrich von Kleists gleichnamigem Drama, später auch als Gast u. a. den „Marc“ in Anne Habermehls Narbengelände, 2011 eingeladen zu den Deutschen Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin.
Seit Herbst 2010 ist er auch in verschiedenen Film- und Fernseh-Produktionen zu sehen, z. B. als „Willi“ in Markus Gollers Kinokomödie Eine ganz heiße Nummer.
Matthias Ransberger lebt heute in München.
Filmografie Film 2008: Wüstenblume (Desert Flower); Regie: Sherry Hormann 2009: Barriere; Regie: Andreas Kleinert 2010: Ravioli Ritter; Regie: Félix Koch 2011: Eine ganz heiße Nummer; Regie: Markus Goller 2012: Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel; Regie: Aron Lehmann 2015: Die letzte Sau; Regie Aron Lehmann 2018: Eine ganz heiße Nummer 2.0 – Regie: Rainer Kaufmann
Fernsehen 2009: Schloß Einstein 2010: Um Himmels Willen 2011: Komödienstadel: A Flascherl vom Glück 2011: Franzi 2011: Mord in bester Gesellschaft 2012: Komödienstadel: Lauter Hornochsen 2012: Komödienstadel: Die Fromme Helene 2012: Komödienstadel: Hummel im Himmel 2012: Die Rosenheim-Cops – Der Fall Ortmann 2012: Sturm der Liebe: Folge 1596–1599 2013: Danni Lowinski 2013: Komödienstadel: A Mordsgschicht 2014: Komödienstadel: 1001 Nacht in Tegernbrunn 2014: Komödienstadel: Paulas letzter Wille 2014: Landauer – Der Präsident 2015: Polizeiruf 110 2015: Komödienstadel: Agent Alois 2016: Die letzte Sau 2015: Komödienstadel: Ein Garten voller Schlawiner 2017: München Mord 2018: SOKO München 2018: Der Pass 2019: Komödienstadel: Deifi Sparifankerl 2020: Zum Glück gibt’s Schreiner (Fernsehfilm) 2022: Strafe – Der Taucher 2025: Sturm kommt auf (Fernsehfilm)
Theater 2008: Hans Otto Theater, Potsdam 2009: Vereinigte Bühnen Bozen, Südtirol 2009–2010: Luisenburg-Festspiele, Wunsiedel 2009–2011: Theater & Philharmonie Thüringen, Gera/Altenburg 2017: Schwere Reiter, Die Haltestelle – Buch und Regie: Stefan Kastner seit 2018: Heppel und Ettlich und wechselnde Spielorte, Gott des Gemetzels (auf bairisch)
Rundfunk 2007: 60 Seiten – 80 Morde; (Regie: Uli Gerhardt) 2009: Armut, Reichtum, Mensch und Tier; (Regie: Uli Gerhardt)
Auszeichnungen 2014 Deutscher Schauspielerpreis bestes Ensemble für Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel
Weblinks
Matthias Ransberger persönliche Homepage
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1981 Kategorie:Mann