Antimon(III)-sulfat ist das Antimon-Salz der Schwefelsäure.

Gewinnung und Darstellung Antimon(III)-sulfat kann durch Reaktion von Antimon(III)-oxid mit heißer, konzentrierter Schwefelsäure hergestellt werden.

Sb2O3 + 3H2SO4 -> Sb2(SO4)3 + 3H2O

Antimon(III)-oxid und Schwefelsäure reagieren zu Antimon(III)-sulfat und Wasser

Reaktionen Aus (basischem) Antimon(III)-sulfat lässt sich durch Kochen mit stark verdünnter Natriumcarbonatlösung wieder das Antimon(III)-oxid herstellen: Handwörterbuch der Chemie. Abgerufen am 23. Januar 2011.

Antimon(III)-sulfat reagiert mit Natriumcarbonat und Wasser zu Antimon(III)-oxid, Natriumsulfat und Kohlensäure

Sicherheitshinweise Antimon und seine Verbindungen sind durch die MAK-Kommission als krebserregend (Kategorie 2) und als keimzellenmutagen (Kategorie 3A) eingestuft werden.

Nachweis Die Antimon-Kationen des Antimon(III)-sulfats können mit der Marshschen Probe nachgewiesen werden.

Die Sulfat-Anionen können mittels des Sulfatnachweises mit einer wässrigen Lösung von Bariumchlorid nachgewiesen werden.

Literatur Georg Brauer: Handbuch der präparativen anorganischen Chemie. 1963.

Einzelnachweise

Kategorie:Antimonverbindung Kategorie:Sulfat Kategorie:Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 75