mini|Das Kentucky Derby (2009) mini|Count Fleet beim Derbysieg 1943 mini|Churchill Downs, die Rennbahn in Louisville (1901) mini|Justify, 2018 mini|Nyquist, 2016 mini|hochkant|American Pharoah, 2015 mini|California Chrome, 2014|168x168px mini|hochkant|Orb, 2013 mini|Fusaichi Pegasus, 2000|170x170px mini|hochkant|Strike the Gold, Sieger 1991, als Rentner mini|Sunday Silence Sieger von 1989, auf der Shadai Stallion Station Hayakita (Abira), Hokkaidō, Japan|168x168px mini|hochkant|Affirmed, Triple Crown 1978 mini|Spectacular Bid auf der Claiborne Farm, Kentucky, Sieger von 1979|170x170px mini|Citation, Triple Crown 1948|170x170px mini|Assault, 1946|172x172px mini|hochkant|War Admiral, Triple Crown 1937 mini|hochkant|Omaha, Triple Crown 1935, Stinson Park in Omaha mini|Sir Barton mit Johnny Loftus, Triple Crown 1919|170x170px mini|Regret Siegerin von 1915 mit Trainer James Rowe (links) und Besitzer Harry Payne Whitney|171x171px mini|Meridian mit Jockey Archibald und Besitzer Carman, 1911|172x172px mini|Pink Star, 1907 mit Andy Minder|172x172px mini|His Eminence, 1901|174x174px mini|Typhoon II, Sieger von 1897|174x174px mini|Leonatus, Sieger von 1883, Stich von Henry H. Cross|175x175px mini|Vagrant, Kentucky Derby Sieger von 1876, Zeichnung von T.J. Scott|176x176px

Das Kentucky Derby, auch Run for the Roses und Greatest Two Minutes in Sports genannt, ist ein klassisches Galopprennen für dreijährige Vollblüter, das seit 1875 in Louisville, Kentucky ausgetragen wird und eines der größten Sportereignisse in den Vereinigten Staaten von Amerika repräsentiert. Es bildet den Auftakt zur Triple Crown und stellt damit eines der wichtigsten Vollblutrennen der USA dar. Es geht über die Distanz von 1,25 Meilen (2012 Meter). Im Jahr 2024 wurde das Rennen erstmals mit fünf Millionen US-Dollar dotiert (vorher drei Millionen US-Dollar), wovon alleine der Sieger 3.100.000 US-Dollar Siegprämie erhält.

Zu dem Gruppe-I-Rennen, das traditionsgemäß am ersten Samstag im Mai stattfindet, reisen alljährlich etwa 150.000 Besucher an. Die 104. Austragung im Jahr 1978 wurde von dem Dokumentarfilmer Roland Klick begleitet und als Derby Fever auf Zelluloid gebannt und mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Die Popularität des Rennens hat mittlerweile dazu geführt, dass Eintrittskarten mindestens ein Jahr im Voraus bestellt werden müssen.

Die Teilnehmer des Kentucky Derbys werden seit 2013 durch ein neu eingeführtes Punktesystem ermittelt. Die jeweils vier bestplatzierten Pferde aus 36 Qualifikationsrennen erhalten Punkte. Die zwanzig Pferde, die am Ende die meisten Punkte aufweisen, sind für das Kentucky Derby startberechtigt.

Geschichte Das erste Rennen wurde am 17. Mai 1875 ausgetragen. (englisch), abgefragt am 16. Mai 2011 1892 siegte das Pferd Azra mit dem erst 15-jährigen Jockey Alonzo Clayton, der bis heute der jüngste Sieger des Kentucky Derbys ist. Die schnellste Zeit lief 1973 der legendäre Hengst Secretariat mit 1:59.40 Minuten. Er blieb bis heute eines von nur drei Pferden, die das Kentucky Derby unter zwei Minuten beendeten. pferderennen-international.de Die Geschichte des Kentucky Derbys: (deutsch), abgefragt am 14. März 2013

Besonderes Im Jahr 2020 konnte das 146. Kentucky Derby nicht wie sonst am ersten Samstag im Mai ausgetragen werden. Wegen der COVID-19-Pandemie musste es auf den 5. September 2020 verschoben werden. Dies war seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr vorgekommen. Am vorgesehenen Renntermin sendete der amerikanische Fernsehsender NBC eine dreistündige Sendung mit einem virtuellen Rennen, mit den 13 bisherigen Triple Crown-Gewinnern am Start. Es wurden „Wetten“ angenommen, die für COVID-19 Betroffene gespendet wurden.Secretariat favored, but no sure thing, in virtual Kentucky Derby Triple Crown Showdown, Tim Sullivan, Louisville Courier Journal vom 29. April, 2020 Das virtuelle Derby 2020 gewann Secretariat (7:2 Favorit) vor Citation und Seattle Slew.Secretariat once again proves he's the best in virtual Kentucky Derby's Triple Crown Showdown, Jason Frakes, Louisville Courier Journal, 2. Mai 2020

Im Rahmen ihres Staatsbesuches aus Anlass der Feierlichkeiten zum 400. Jahrestag der Gründung der ersten englischen Kolonie in Nordamerika in Jamestown besuchte die britische Königin Elisabeth II. das 133. Kentucky Derby im Jahr 2007. Nach eigenen Angaben erfüllte sie sich damit einen Jugendtraum. Begleitet wurde sie von ihrem Ehemann Prinz Philip. Sie verfolgte hierbei wohl eines der aufsehenerregendsten Rennen in der Geschichte des Kentucky Derbys. Jockey Calvin Borel und sein Pferd Street Sense fielen während des Rennens zeitweise bis auf den neunzehnten und somit vorletzten Platz zurück und schafften es dennoch, als Erste mit sicherem Vorsprung durchs Ziel zu gehen.

Seit 1939 werden während der Veranstaltung Mint Juleps in speziellen Derby-Bechern serviert. Der klassische Cocktail mit Bourbon Whiskey und Minze, dem schon der Gründer des Pferderennens, Meriwether Lewis Clark jun., zugetan gewesen sein soll, gilt seit langem als Signature Drink des Rennens. Schätzungen zufolge werden während der zweitägigen Veranstaltung jedes Jahr (Stand 2015) etwa 120.000 „Kentucky Derby Mint Juleps“ verkauft.

Qualifikation Bis 2013 wurde zur Qualifikation für die 20 Startplätze im Kentucky Derby die weltweiten Gewinnsummen in Gruppenrennen gewertet. Seit 2013 gibt es ein Punktesystem, die Road to the Kentucky Derby. Sie beinhaltet mehrere Dutzend Rennen für 2- und 3-Jährige, bei denen Punkte vergeben werden.

Seit 2017 ist ein Startplatz für den Gewinner der Japan Road reserviert. Seit 2018 gibt eine European Road to the Kentucky Derby. Die restlichen 18 Startplätze gehen an die Bestplatzierten der Main Road to the Kentucky Derby, wobei jeweils das nächste Pferd nachrückt, wenn ein vor ihm platziertes nicht startet. Bei Punktegleichstand, zählt die Gewinnsumme. Eine Stute muss die gleiche Qualifikation bestehen, wie ein Hengst, Punkte aus der Qualifikation Road to the Kentucky Oaks und aus anderen Stutenrennen können nicht auf das Derby übertragen werden.Road to Kentucky Derby will be less complex in 2013

Gewinner