Die Liste der Ministerpräsidenten der deutschen Länder enthält alle Regierungschefs der deutschen Länder seit 1945.

Amtierende Regierungschefs In der folgenden Tabelle sind die amtierenden Regierungschefs der Länder der Bundesrepublik Deutschland aufgeführt (Stand: 28. Juli 2026).

Land Regierungs­chef Bild Geburts­datum Partei Amtsantritt Amtsdauer Nächste Landtagswahl Landes­regierung Regierungs­parteien MinisterpräsidentCem Özdemir 100x100px|zentriert Grüne TageFrühjahr 2031 Kabinett Özdemir        (Grüne/CDU) MinisterpräsidentMarkus Söder 100x100px|zentriert CSU TageHerbst 2028 Kabinett Söder III        (CSU/FW) Regierender BürgermeisterKai Wegner 100x100px|zentriert CDU Tage20.09.2026 Senat Wegner        (CDU/SPD) MinisterpräsidentDietmar Woidke 100x100px|zentriert SPD TageJuni–Sept. 2029 Kabinett Woidke V        (SPD/CDU) Präsident des Senats und BürgermeisterAndreas Bovenschulte 113x113px|zentriert SPD Tage30.05.2027 Senat Bovenschulte II            (SPD/Grüne/Linke) Erster BürgermeisterPeter Tschentscher zentriert|94x94px SPD TageWinter 2030 Senat Tschentscher III        (SPD/Grüne) MinisterpräsidentBoris Rhein 96x96px|zentriert CDU TageHerbst 2028 Kabinett Rhein II        (CDU/SPD) MinisterpräsidentinManuela Schwesig 107x107px|zentriert SPD Tage20.09.2026 Kabinett Schwesig II        (SPD/Linke) MinisterpräsidentOlaf Lies100x100px|zentriert SPD Tage2. Halbjahr 2027 Kabinett Lies        (SPD/Grüne) MinisterpräsidentHendrik Wüst 80x80px|zentriert CDU Tage25.04.2027 Kabinett Wüst II        (CDU/Grüne) MinisterpräsidentGordon Schnieder 100x100px|zentriert CDU TageFrühjahr 2031 Kabinett Schnieder        (CDU/SPD) MinisterpräsidentinAnke Rehlinger zentriert|80x80px SPD Tage18.04.2027 Kabinett Rehlinger    (SPD) MinisterpräsidentMichael Kretschmer 87x87px|zentriert CDU TageHerbst 2029Kabinett Kretschmer III       (CDU/SPD) MinisterpräsidentSven Schulze 80x80px|zentriert CDU Tage2031 Kabinett Schulze           (CDU/SPD/FDP) MinisterpräsidentDaniel Günther 112x112px|zentriert CDU Tage18.04.2027 Kabinett Günther II        (CDU/Grüne) MinisterpräsidentMario Voigt 103x103px|zentriert CDU TageHerbst 2029Kabinett Voigt           (CDU/TG/SPD)

Länder Baden-Württemberg

Vorgängerländer von 1945 bis 1952: Baden Amtszeit Ministerpräsident Partei Regierung Anmerkungen Bild2. Juni 1945 –3. Dezember 1946Ministerialdirektorium unter wechselnden Vorsitzenden: Alfred Bund (BCSV), Karl Ott (parteilos), Adolf Schwarz (verstorben am 3. Juni 1945), Paul Haußer (DemP, ab 4. Juni 1945), Ludwig Ganter (bis August 1945), Paul Zürcher (BCSV, ab September 1945), Friedrich Leibbrandt (SPB, ab 1. Januar 1946), Philipp Martzloff (SPB, ab 20. Februar 1946) und Carl Diez (BCSV, ab 20. Februar 1946)3. Dezember 1946 –25. April 1952Leo WohlebBCSV später: CDUStaatssekretariat Wohleb, Kabinett Wohleb I, II, IIIAmtsbezeichnung zunächst „Präsident des Staatssekretariats“, ab 1947 „Staatspräsident“150x150pxLeo Wohleb Württemberg-Baden Amtszeit Ministerpräsident Partei Regierung Anmerkungen Bild24. September 1945 –25. April 1952Reinhold MaierDVPKabinett Maier I, II, IIIErnannt durch die US-Militärregierung, 1946 demokratisch bestätigt150x150px Württemberg-Hohenzollern Amtszeit Ministerpräsident Partei Regierung Anmerkungen Bild16. Oktober 1945 –8. Juli 1947Carlo SchmidSPDKabinett Schmid I, IIErnannt durch die Französische Militärregierung150x150px8. Juli 1947 –3. August 1948Lorenz BockCDUKabinett BockIm Amt verstorben150x150pxLorenz Bock (links)3. August 1948 –13. August 1948Carlo SchmidSPD Kabinett Bock kommissarisch150x150px13. August 1948 –25. April 1952Gebhard MüllerCDUKabinett Müller150x150px ab 1952: Baden-Württemberg Amtszeit Ministerpräsident Partei Regierung Anmerkungen Bild25. April 1952 –7. Oktober 1953Reinhold MaierDVP/FDPKabinett MaierRücktritt nach dem schlechten Abschneiden der FDP Baden-Württemberg bei der Bundestagswahl 1953150x150px7. Oktober 1953 –17. Dezember 1958Gebhard MüllerCDUKabinett Müller I, II, IIIRücktritt wegen seiner Wahl zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts150x150px17. Dezember 1958 –1. Dezember 1966Kurt Georg KiesingerCDUKabinett Kiesinger I, II, IIIRücktritt wegen seiner bevorstehenden Wahl zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland150x150px1. Dezember 1966 –16. Dezember 1966Wolfgang HaußmannFDP/DVP Kabinett Kiesinger III kommissarisch150x150px Wolfgang Haußmann (links)16. Dezember 1966 –30. August 1978Hans FilbingerCDUKabinett Filbinger I, II, III, IVRücktritt wegen der sog. „Filbinger-Affäre“150x150px30. August 1978 –13. Januar 1991Lothar SpäthCDUKabinett Späth I, II, III, IVRücktritt wegen der sog. „Traumschiff-Affäre“150x150px13. Januar 1991 –22. Januar 1991Gerhard WeiserCDUKabinett Späth IVkommissarisch150x150px22. Januar 1991 –21. April 2005Erwin TeufelCDUKabinett Teufel I, II, III, IVRücktritt aus Altersgründen150x150px21. April 2005 –9. Februar 2010Günther OettingerCDUKabinett Oettinger I, IIRücktritt wegen seiner bevorstehenden Ernennung zum EU-Kommissar für Energie150x150px9. Februar 2010 –10. Februar 2010Ulrich GollFDPKabinett Oettinger IIkommissarisch150x150px10. Februar 2010 –12. Mai 2011Stefan MappusCDUKabinett MappusAmtsverlust durch Wahlniederlage150x150px12. Mai 2011 –13. Mai 2026Winfried KretschmannBündnis 90/Die GrünenKabinett Kretschmann I, II, III Als erster Politiker von Bündnis 90/Die Grünen zum Präsidenten des Bundesrates gewählt. Zur Landtagswahl 2026 nicht mehr angetreten.150x150pxSeit 13. Mai 2026Cem ÖzdemirBündnis 90/Die GrünenKabinett Özdemir 150x150px

Bayern

Amtszeit Ministerpräsident Partei Regierung Anmerkungen Bild28. Mai 1945 –28. September 1945Fritz SchäfferCSUKabinett SchäfferErnannt durch die USA150x150px28. September 1945 –21. Dezember 1946Wilhelm HoegnerSPDKabinett Hoegner IErnannt durch die USA150x150px21. Dezember 1946 –14. Dezember 1954Hans EhardCSUKabinett Ehard I, II, III 150x150px14. Dezember 1954 –16. Oktober 1957Wilhelm HoegnerSPDKabinett Hoegner IIRücktritt nach Verlust der Mehrheit im Landtag150x150px16. Oktober 1957 –26. Januar 1960Hanns SeidelCSUKabinett Seidel I, IIRücktritt aus gesundheitlichen Gründen150x150px26. Januar 1960 –11. Dezember 1962Hans EhardCSUKabinett Ehard IV 150x150px11. Dezember 1962 –7. November 1978Alfons GoppelCSUKabinett Goppel I, II, III, IV Rücktritt aus Altersgründen150x150px7. November 1978 –3. Oktober 1988Franz Josef StraußCSUKabinett Strauß I, II, IIIIm Amt verstorben150x150px3. Oktober 1988 –19. Oktober 1988Max StreiblCSUKabinett Strauß IIIkommissarisch150x150px19. Oktober 1988 –28. Mai 1993Kabinett Streibl I, IIRücktritt wegen der sog. „Amigo-Affäre“28. Mai 1993 –9. Oktober 2007Edmund StoiberCSUKabinett Stoiber I, II, III, IVRücktritt150x150px9. Oktober 2007 –27. Oktober 2008Günther BecksteinCSUKabinett BecksteinAmtsverzicht nach deutlichen Stimmenverlusten der CSU bei der Landtagswahl 2008150x150px27. Oktober 2008 –13. März 2018Horst SeehoferCSUKabinett Seehofer I, II Rücktritt wegen bevorstehender Ernennung zum Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat150x150px 13. März 2018 –16. März 2018Ilse AignerCSUKabinett Seehofer IIkommissarisch150x150pxSeit 16. März 2018Markus SöderCSUKabinett Söder I, II, III 150x150px

Berlin

1945 bis 1948: Groß-Berlin Amtszeit Oberbürgermeister Partei Magistrat Anmerkungen Bild17. Mai 1945 –5. Dezember 1946Arthur WernerparteilosMagistrat WernerErnannt durch die Sowjetische Militäradministration150x150px5. Dezember 1946 –17. April 1947Otto OstrowskiSPDMagistrat Ostrowski Von der Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der eigenen Fraktion qua Misstrauensvotum abgewählt wegen Differenzen über den Umgang mit der SED150x150px8. Mai 1947 –7. Dezember 1948Louise SchroederSPDMagistrat Schroederkommissarisch; Ernst Reuter wurde am 24. Juni 1947 zum Oberbürgermeister gewählt, durfte sein Amt jedoch wegen des Vetos der sowjetischen Militärverwaltung nicht antreten (vgl. Magistrat Reuter (Groß-Berlin))150x150px 1948 bis 1991:Der politische Status des 1948 geteilten Berlins war nach der Spaltung Deutschlands im Jahr 1949 kompliziert. West-Berlin wurde zwar de facto in vielen Bereichen zu einem Land der Bundesrepublik Deutschland, stand aber formell unter dem Besatzungsstatut der Alliierten mit bestimmten Einschränkungen. U. a. gab es in West-Berlin keine Wehrpflicht, und die West-Berliner Vertreter im Deutschen Bundestag und Bundesrat hatten lediglich eingeschränktes Stimmrecht. Der Ost-Sektor von Berlin wurde 1949 nicht zu einem Land der DDR und entsandte in die Länderkammer nur Vertreter mit beratender Stimme. Nach der Verwaltungsreform von 1952 existierten in der DDR keine Länder mehr, sondern lediglich Bezirke. Ost-Berlin gehörte als Hauptstadt der DDR keinem Bezirk an und bildete auch keinen eigenen Bezirk, wurde in der Verwaltungspraxis jedoch zunehmend wie ein Bezirk behandelt. West-Berlin Amtszeit Regierender Bürgermeister(bis 11. Januar 1951: Oberbürgermeister) Partei Senat Anmerkungen Bild7. Dezember 1948 –29. September 1953Ernst ReuterSPDMagistrat Reuter, Senat ReuterIm Amt verstorben150x150px22. Oktober 1953 –11. Januar 1955Walther SchreiberCDUSenat SchreiberAmtsverlust durch Wahlniederlage150x150px11. Januar 1955 –30. August 1957Otto SuhrSPDSenat SuhrIm Amt verstorben150x150px Otto Suhr (Mitte)30. August 1957 –3. Oktober 1957Franz AmrehnCDUSenat Suhrkommissarisch150x150px3. Oktober 1957 –1. Dezember 1966Willy BrandtSPDSenat Brandt I, II, III Rücktritt wegen bevorstehender Ernennung zum Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers 150x150px14. Dezember 1966 –19. Oktober 1967Heinrich AlbertzSPDSenat Albertz I, IIKommissarisch ab dem 1. Dezember 1966.Rücktritt wegen der Erschießung Benno Ohnesorgs bei der Demonstration am 2. Juni 1967 in West-Berlin 150x150px19. Oktober 1967 –2. Mai 1977Klaus SchützSPDSenat Schütz I, II, IIIRücktritt nach mehreren Finanzskandalen150x150px2. Mai 1977 –23. Januar 1981Dietrich StobbeSPDSenat Stobbe I, IIRücktritt, nachdem eine infolge der Garski-Affäre erforderlich gewordene Senatsumbildung im Abgeordnetenhaus scheiterte150x150px23. Januar 1981 –11. Juni 1981Hans-Jochen VogelSPDSenat VogelAmtsverlust durch Wahlniederlage150x150px11. Juni 1981 –9. Februar 1984Richard von WeizsäckerCDUSenat WeizsäckerRücktritt wegen seiner bevorstehenden Wahl zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland150x150px9. Februar 1984 –16. März 1989Eberhard DiepgenCDUSenat Diepgen I, IIAmtsverlust durch Wahlniederlage 150x150px16. März 1989 –2. Oktober 1990 (–24. Januar 1991)Walter MomperSPDSenat Mompersiehe „3. Oktober 1990 bis 24. Januar 1991“150x150px ab 3. Oktober 1990: Berlin (nach der Wiedervereinigung)3. Oktober 1990 (de facto 12. Juni 1990) –24. Januar 1991Walter Momper und Tino Schwierzina (ab 11. Jan. 1991: kommissarisch Thomas Krüger) beide SPDSenat Momper und Magistrat Schwierzina gemäß des Einigungsvertrags gemeinsam (sog. „MagiSenat“)der sog.MagiSenat nahm seine Arbeit faktisch schon vor dem rechtlichen Starttermin 3. Oktober 1990 am 12. Juni 1990 auf Ende dieser Konstruktion nach Art. 16 Einigungsvertrag durch Bildung einer Gesamtberliner Regierung; Amtsverlust Mompers durch Wahlniederlage150x150px Momper und Schwierzina24. Januar 1991 –16. Juni 2001Eberhard DiepgenCDUSenat Diepgen III, IV, V Abgewählt durch konstruktives Misstrauensvotum158x158px16. Juni 2001 –11. Dezember 2014Klaus WowereitSPDSenat Wowereit I, II, III, IV Rücktritt138x138px 11. Dezember 2014 –21. Dezember 2021Michael MüllerSPDSenat Müller I, II Zur Wahl des Abgeordnetenhauses 2021 nicht mehr als Spitzenkandidat seiner Partei angetreten 150x150px 21. Dezember 2021 –27. April 2023Franziska GiffeySPDSenat GiffeyWahlniederlage bei der Wiederholungswahl 168x168px Seit 27. April 2023Kai WegnerCDUSenat Wegner 150x150px

Brandenburg