Duppach in der Vulkaneifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an.

Geographie Die Duppacher Gemarkung liegt in einer Höhenlage zwischen 400 und , wobei sich der Ort selber in einer Talmunde auf befindet. Zur Gemeinde gehören die Wohnplätze Heilert und Weiermühle.

Die Städte Hillesheim und Gerolstein sind 10 km entfernt. Bis in die Stadt Prüm sind es 13 km. mini|Duppach, Luftaufnahme (2016) mini|Duppach 2017

Geschichte Bei archäologischen Ausgrabungen ab dem Jahr 2002 wurden im Ortsteil Weiermühle Reste einer römischen Villa sowie zweier großer Grabdenkmäler gefunden. Durch den Archäologischen Förderverein Duppach e. V. (gegründet 2003) werden die Grabungen in unregelmäßigen Abständen weiter geführt. Grabungsleiter ist Peter Henrich.

Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurde Duppach zusammen mit 14 weiteren Gemeinden am 7. November 1970 vom gleichzeitig aufgelösten Landkreis Prüm in den Landkreis Daun (seit 2007 Landkreis Vulkaneifel) umgegliedert.

Einwohnerentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Duppach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten

Jahr Einwohner 1815 209 1835 329 1871 346 1905 361 1939 373 1950 409 1961 360 1970 355 Jahr Einwohner 1987 308 1997 325 2005 310 2010 287 2011 295 2017 288 2018 291 2023 275

Politik Gemeinderat Der Gemeinderat in Duppach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.

Bürgermeister Thomas Humble wurde am 9. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Duppach. Da bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der auf seiner konstituierenden Sitzung Thomas Humble für fünf Jahre wählte.

Sein Vorgänger Gottfried Wawers hatte das Amt seit 2009 inne und kandidierte 2024 nicht erneut. Wawers Vorgänger Theo Wawers, sein Vater, hatte das Amt des Ortsbürgermeisters 20 Jahre ausgeübt.

Wappen

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Duppacher Quelle, ein Sauerbrunnen (in der Eifel Drees genannt) mini|Info-Zentrum Duppach-Weiermühle mini|Duppacher Maar

Bauwerke Friedhofskapelle von 1551 – Chor der ehemaligen katholischen Pfarrkirche aus dem Jahre 1330 Katholische Pfarrkirche St. Hubertus von 1927 Römische Nekropole (Begräbnisstätte) und Villenanlage von Duppach-Weiermühle Archäologisches Info-Zentrum () am Grabungsgelände von Duppach-Weiermühle (Nachbau eines römischen 6-Pfosten-Speichergebäudes) „Adenauervilla“ – Bauruine einer Villa für Konrad Adenauer im Duppacher Kammerwald von 1955/1956 ()

Grünflächen und Naherholung Erlebnisschmiede und historisches Sägewerk Wanderwege um Duppach Frei zugänglicher Mineralbrunnen „Duppacher Drees“ () „Duppacher Maar“ – ein 1930 trockengelegter, ehemals fischreicher WeiherZum Duppacher WeiherDuppacher Weiher, Trockenmaar Nördlich zwischen Duppach und Steffeln befindet sich das Eichholzmaar mit den Mineralquellen „Steffelner Drees“ und „Aueler Drees“.

Regelmäßige Veranstaltungen Jährliches Kirmes- bzw. Kirchweihfest am Namenstag des heiligen Hubertus meist am zweiten Wochenende im November. Zwingende Voraussetzung für den Beginn der Kirmes ist das Ausgraben der „Kirmes-Knooch“ (Schädel eines Bullenkopfes mit Hörnern).

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Duppach

Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Duppach

In Duppach geboren Klaus-Peter Müller (* 1944), ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG Christine Schmitz (* 1958), Klassische Philologin, Hochschullehrerin

Weblinks

Internetpräsenz der Ortsgemeinde Duppach

Ortsporträt über Duppach in Hierzuland (SWR)

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Vulkaneifel