Hagenmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Langenzenn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern). Hagenmühle liegt in der Gemarkung Kirchfembach.
Geographie Die Einöde liegt an der Erlach (im Unterlauf Fembach genannt), einem linken Zufluss der Zenn. Im Südwesten grenzt das Mühlholz an, 0,5 km südlich liegt das Hardhoffeld. Mittlerweile ist der Ort als Haus Nr. 22 des Hagenmühlwegs aufgegangen.
Geschichte Der Ort wurde 1504 als „Hagenmül“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Ortsnamen liegt wahrscheinlich das mittelhochdeutsche Wort „hac“ (= Dornbusch, Strauch) zugrunde.W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth. S. 49 f.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hagenmühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthischen Fraischvogteiamt Emskirchen-Hagenbüchach aus. Die Mühle hatte das Landesalmosenamt der Reichsstadt Nürnberg als Grundherrn.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth. S. 99. Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Emskirchen. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hagenmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hagenbüchach und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Kirchfembach zugeordnet.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth. S. 202.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hagenmühle am 1. Januar 1972 nach Langenzenn eingegliedert.
Baudenkmal Hagenmühlweg 22: ehemalige Mühle
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 7 12 7 8 9 6 5 7 9 8 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1961 als Wohngebäude. 1 2 1 1 1 1 1 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Michael gepfarrt, heute ist die Pfarrei St. Marien zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Langenzenn Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Fürth Kategorie:Ersterwähnung 1504