mini|100px|Schnitt eines Kjeldahl-Kolbensmini|links|Kjeldahl-Kolben mit einer Gülleprobe in kochender Schwefelsäure zur Bestimmung von Gesamtstickstoff

Der Kjeldahl-Kolben ist ein langhalsiger, birnenförmiger Rundglaskolben, der auch mit einem Normschliff ausgestattet sein kann.Otto-Albrecht Neumüller (Hrsg.): Römpps Chemie-Lexikon. Band 3: H–L. 8. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1983, ISBN 3-440-04513-7, S. 2117. Er wurde nach dem dänischen Chemiker Johan Kjeldahl (1849–1900) benannt, der ihn als Hilfe für nasse Aufschlüsse, z. B. zur Vereinfachung der ebenfalls nach ihm benannten Methode zur Stickstoffbestimmung konstruierte.Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 677. Der Kjeldahl-Kolben dient anschließend auch zur Destillation organischer Substanzen für analytische Zwecke. Beim Heizen wird der Kolben schräg gehalten. Die Fertigung der Kjeldahl-Kolben erfolgt in Anlehnung an die DIN 12 360.

Einzelnachweise

Kategorie:Kolben