Die Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach ist eine Gebietskörperschaft im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Ransbach-Baumbach und zehn weitere Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Ransbach-Baumbach.
Das Verwaltungsgebiet liegt im Kannenbäckerland zwischen den Naturparks Rhein-Westerwald und Nassau.
Verbandsangehörige Gemeinden Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner Alsbach 4,76 Breitenau 6,04 Caan 3,44 Deesen 3,39 Hundsdorf 1,40 Nauort 6,42 Oberhaid 1,92 Ransbach-Baumbach, Stadt 12,14 Sessenbach 2,79 Wirscheid 2,68 Wittgert 4,68 Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach 49,67 (Einwohner am )
Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten Jahr Einwohner 1815 3.233 1835 4.251 1871 4.171 1905 5.457 1939 6.780 1950 7.602 Jahr Einwohner 1961 8.630 1970 10.256 1987 12.353 1997 14.015 2005 14.708
Politik Verbandsgemeinderat Der Verbandsgemeinderat Ransbach-Baumbach besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem. Bei der Wahl 2019 erhöhte sich die Anzahl der Ratsmitglieder von 28 auf 32.
Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat: Wahl SPD CDU Grüne AfD FDP FW FWG WGH Gesamt 2024 5 12 3 4 1 2 5 – 32 Sitze 2019 5 12 4 1 2 – 6 2 32 SitzeWahlband Kommunalwahlen 2019 auf wahlen.rlp.de 2014 5 13 2 – 1 – 7 – 28 SitzeWahlband Kommunalwahlen 2014 auf wahlen.rlp.de 2009 5 13 2 – – – 8 – 28 Sitze 2004 6 20 2 – – – 0 – 28 Sitze FWG = Freie Wählergruppe der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach e. V. WGH = Wählergruppe Hoffmann
Bürgermeister Am 10. September 2006 fanden in der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach Bürgermeisterwahlen statt, da der bisherige Amtsinhaber Gottfried Dahm aus Altersgründen zurücktrat. Als neuer Bürgermeister wurde mit 74 % Stimmenanteil der parteilose Michael Merz gewählt. Bei der Direktwahl 2014 wurde er mit 89,6 % und bei der Direktwahl am 12. Juni 2022 mit einem Stimmenanteil von 76,7 & für jeweils weitere acht Jahre wiedergewählt.
Kommunalpartnerschaft Die Pfarrei Rukoma in der Gemeinde Mirenge in Ruanda ist seit April 2005 Partnerregion der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach.
Wappen Blasonierung: „Innerhalb eines roten Bordes, belegt mit elf silbernen Kantenwürfeln, in Silber über grünem Wellenschildfuß ein blauer Salzkeramikhenkelkrug mit Fuß, belegt mit einem springendem, silbernen Hirsch über ebensolchem Rankenwerk.“
Wappenbegründung: Die Farben Rot und Silber stellen die isenburgischen Farben dar, neun der Ortsgemeinden gehörten als ursprünglich kurtrierisches Lehen bis 1664 zur Grafschaft Nieder-Isenburg. Die elf silbernen Kantenwürfel symbolisieren die elf zugehörenden Gemeinden. Der blaue Henkelkrug mit dem springenden silbernen Hirsch weist auf das über mehreren Jahrhunderten betriebene Töpferhandwerk (Kannenbäcker) hin. Der grüne Wellenfuß versinnbildlicht den Fremdenverkehr.Wappenbeschreibung des Wappens der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach auf www.ransbach-baumbach.de
Weblinks
Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach
Einzelnachweise
Ransbach-Baumbach Ransbach-Baumbach Kategorie:Westerwaldkreis