Der Wahlkreis Werdenberg ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons St. Gallen, die nach der neuen St. Galler Kantonsverfassung vom 10. Juni 2001 ab 1. Januar 2003 gebildet wurde. Im Grossraum Alpenrheintal gelegen gehört er zum St. Galler Rheintal und bildet innerhalb dieses die Region Werdenberg.

Der Wahlkreis Werdenberg ist identisch mit dem früheren Bezirk Werdenberg, benannt nach dem mittelalterlichen Städtchen Werdenberg und Schloss Werdenberg am Werdenbergersee.

Politik und Bildung +Sitzverteilung Wahljahr 2004Protokoll der Erneuerungswahl des Kantonsrates vom 14. März 2004. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 29. März 2004 2008Kantonsratswahl 2008: Wahlkreis Werdenberg. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019 2012Kantonsratswahl 2012: Wahlkreis Werdenberg. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019 2016Kantonsratswahl 2016: Wahlkreis Werdenberg. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 13. Juni 2019 2020Kantonsratswahl 2020: Wahlkreis Werdenberg. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 8. März 2020 2024Kantonsratswahl 2024: Wahlkreis Werdenberg. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 10. März 2024 SP 4 2 2 2 2 1 EVP 1 1 1 1 1 Die Mitte (bis 2020 CVP) 2 1 1 1 1 2 FDP 3 2 2 3 3 2 SVP 3 3 3 3 2 3 insgesamt 13Bis 2008 hatte das Kantonsparlament 180 statt wie seither 120 Sitze. 9 9 9 9 9 Sitze im Kantonsrat (2024–2028) mini|Städtchen Werdenberg, früher als «Armenhaus von Grabs» verspottet. Heute sind die Werdenberger stolz auf ihr Wahrzeichen. Die Sozialdemokraten (SP) erreichten im Werdenberg bis 2004 ihre höchsten Wähleranteile im Kanton. 2004 waren sie hier sogar stärkste Kraft, rutschten bis 2016 aber unter einen Anteil von zwanzig Prozent und wurden mittlerweile von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) überholt.Thomas Oegerli: Kantonale Wahlen im Kanton St.Gallen. Kantonsratswahlen 2004 – 2016. In: Statistik aktuell 58, Amt für Statistik des Kantons St. Gallen, Februar 2017 (PDF; 1,0 MB) 2024 erreichten sie nur noch 14 Prozent Wähleranteil und verloren ihren zweiten Sitz.

Markant ist die Zunahme der Parteistärke der FDP in den Wahljahren 2016 und 2020, wo sie auf mehr als dreissig Prozent Stimmenanteil kam und vorübergehend die SVP überholte. Der stark reformierte Wahlkreis wählte ausser 2016 jeweils einen EVP-Kantonsrat.Christoph Zweili: Vor den Wahlen im Kanton St.Gallen: Die Werdenberger – ein knorriges Volk. In: St. Galler Tagblatt (online), 14. Februar 2020

Gams stand in der Alten Eidgenossenschaft unter der Herrschaft von Schwyz und Glarus. Heute noch ist die katholische Enklave eine CVP-Gemeinde. Die städtische Gemeinde Buchs stellte mit Hans Rohrer von 1986 bis 2000 einen sozialdemokratischen Regierungsrat.

mini|Ostschweizer Fachhochschule OST Die Interstaatliche Hochschule für Technik NTB Buchs zählt zu den renommiertesten technischen Hochschulen der Schweiz. Das benachbarte Fürstentum Liechtenstein, wohin viele Werdenberger zur Arbeit pendeln, gehört zu den Mitbegründern des ehemaligen Neu-Technikums Buchs.

Politische Gliederung Der Wahlkreis Werdenberg umfasst sechs politische Gemeinden:

Wappen Name der Gemeinde Einwohner() Flächein km² Einw.pro km²35px|zentriert|Wappen Buchs (SG) 35px|zentriert|Wappen Gams 35px|zentriert|Wappen Grabs 35px|zentriert|Wappen Sennwald 35px|zentriert|Wappen Sevelen 35px|zentriert|Wappen Wartau Total (6)

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Anmerkungen

Einzelnachweise

Kategorie:Geschichte des Alpenrheintals Kategorie:Bezirk des Kantons St. Gallen Kategorie:St. Galler Rheintal