Der Wahlkreis See-Gaster ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons St. Gallen, die nach der neuen St. Galler Kantonsverfassung vom 10. Juni 2001 gebildet wurde.
Politik mini|links|Rapperswil-Jona liegt mitten in der stark wachsenden Agglomeration Obersee. Für die Mehrheit der Bevölkerung im Wahlbezirk See-Gaster liegt Zürich näher als St. Gallen. Die Region gehört zu den wachstumsstärksten im Kanton und die Steuerkraft ist nirgendwo so hoch in St. Gallen. Einige internationale Unternehmen wie Geberit, Holcim oder Wicor haben ihren Sitz im Wahlkreis. Die Kehrseite des Wachstums ist, dass das Wohnen teuer ist. Beschaulicher geht es am östlichen Ende des Wahlkreises zu, wo am Walensee die Strukturen dörflich und kleinräumig sind.Adrian Vögele: Vor den St.Galler Wahlen: Ein gefühlter Kanton Linth – der Wahlkreis See-Gaster im Porträt. In: St. Galler Tagblatt (online), 29. Februar 2020
Für die regionale Identität sind die Kantonsgrenzen zweitrangig. Der Eishockeyclub SC Rapperswil-Jona Lakers hat viele Fans in den Nachbarkantonen. Sitze im Kantonsrat (2024–2028) +Sitzverteilung Wahljahr 2004Protokoll der Erneuerungswahl des Kantonsrates vom 14. März 2004. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 29. März 2004 2008Kantonsratswahl 2008: Wahlkreis See-Gaster. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019 2012Kantonsratswahl 2012: Wahlkreis See-Gaster. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019 2016Kantonsratswahl 2016: Wahlkreis See-Gaster. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 13. Juni 2019 2020Kantonsratswahl 2020: Wahlkreis See-Gaster. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 8. März 2020 2024Kantonsratswahl 2024: Wahlkreis See-Gaster. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 10. März 2024 Grüne bis 2012 mit dem Namen «UGS – unabhängig, grün, sozial», 2016 als UGS/Grüne 2 1 1 1 2 1 SP 3 1 2 2 2 2 GLP 1 1 1 Die Mitte bis 2020 CVP 9 5 5 4 4 4 FDP 3 2 2 3 2 2 SVP 6 6 5 6 5 6 insgesamt 23Bis 2008 hatte das Kantonsparlament 180 statt wie seither 120 Sitze. 15 16 16 16 16 Politisch dominierte in Wahlkreis lange die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP), aber auch der liberale Einfluss der FDP war stets stark. Der Kantonsratssitz der Grünliberalen Partei, die sich in dieser Region schon recht früh etablieren konnten,Thomas Oegerli: Kantonale Wahlen im Kanton St.Gallen. Kantonsratswahlen 2004 – 2016. In: Statistik aktuell 58, Amt für Statistik des Kantons St. Gallen, Februar 2017 (PDF; 1,0 MB) fiel 2016 dem Vormarsch der SVP zum Opfer, konnte aber vier Jahre später wiedergewonnen werden.
Die Entwicklung im Wahlkreis See-Gaster zeigt ein ähnliches Muster wie im restlichen Kanton: Die früher dominante CVP wurde 2008 erstmals von der SVP überholt. Die FDP konnte ihren Rückgang 2012 und 2016 stoppen, die SP bereits ab 2008.
Politische Gliederung Der Wahlkreis besteht seit dem 1. Januar 2003 aus den beiden früheren Bezirken See und Gaster. Er umfasst folgende Gemeinden:
Stand: 1. Januar 2013
Wappen Name der Gemeinde Einwohner() Flächein km² Einw.pro km²35px|zentriert|Amden Amden 35px|zentriert|Benken Benken (SG) 35px|zentriert|Eschenbach Eschenbach (SG) 35px|zentriert|Gommiswald Gommiswald 35px|zentriert|Kaltbrunn Kaltbrunn 35px|zentriert|Rapperswil-Jona Rapperswil-Jona 35px|zentriert|Schänis Schänis 35px|zentriert|Schmerikon Schmerikon 35px|zentriert|Uznach Uznach 35px|zentriert|Weesen Weesen Total (10)
Veränderungen im Gemeindebestand seit 2003
2007: Fusion Rapperswil und Jona → Rapperswil-Jona
2013: Fusion Rieden, Ernetschwil und Gommiswald → Gommiswald 2013: Fusion Eschenbach, Goldingen und St. Gallenkappel → Eschenbach
Weblinks
Anmerkungen
Einzelnachweise
Kategorie:Bezirk des Kantons St. Gallen