Tshülthrim Gyatsho (geboren 29. März 1816; gestorben 30. September 1837) war der zehnte Dalai Lama.
Leben Wegen des frühen Todes von Tshülthrim Gyatsho und infolge des damaligen Konfliktes zwischen Tibet und dem Kaiserreich China gibt es nur wenige Aufzeichnungen über sein Leben. Im Alter von 13 Jahren (1828) begann er seine monastischen Studien im Kloster Drepung. 1833, mit 18 Jahren, nahm er vom 7. Penchen Lama Tenpe Nyima die Mönchsgelübde. 1837 verstarb er überraschend mit nur 21 Jahren im Potala-Palast.Ya Hanzhang: The Biographies of the Dalai Lamas. Foreign Languages Press, Beijing 1991, ISBN 7-119-01267-3, S. 90. „Während der Periode der kurzlebigen Dalai Lamas – von der neunten bis zur zwölften Inkarnation – war der Panchen Lama derjenige, der die Leere füllte, welche die vier Dalai Lamas hinterließen, die in ihrer Jugend starben.“Glenn H. Mullin: The Fourteen Dalai Lamas. A Sacred Legacy of Reincarnation. Clear Light Publishers, Santa Fe NM 2001, ISBN 1-57416-039-7, S. 175.
Literatur Günther Schulemann: Geschichte der Dalai-Lamas. Harrassowitz, Leipzig 1958. Karl-Heinz Golzio, Pietro Bandini: Die vierzehn Wiedergeburten des Dalai Lama. Die Herrscher Tibets – wie sie wiederkommen, wie sie gefunden werden, was sie hinterlassen haben. O. W. Barth u. a., Bern / München / Wien 1997, ISBN 3-502-61002-9. Glenn H. Mullin: The Fourteen Dalai Lamas. A Sacred Legacy of Reincarnation. Clear Light Publishers, Santa Fe NM 2001, ISBN 1-57416-039-7, S. 353–361. Andreas Gruschke: Dalai Lama (= Diederichs kompakt.). Hugendubel, Kreuzlingen / München 2003, ISBN 3-7205-2461-2. Martin Brauen (Hrsg.): Die Dalai Lamas. Tibets Reinkarnationen des Bodhisattva Avalokiteśvara. Arnold, Stuttgart 2005, ISBN 3-89790-219-2.
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Einzelnachweise
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