Basadingen-Schlattingen ist seit dem 1. Januar 1999 eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz. Sie entstand im Zuge der Gemeindereorganisation des Kantons Thurgau aus den beiden ehemaligen Ortsgemeinden Basadingen und Schlattingen.
Geographie und Verkehr Basadingen-Schlattingen liegt in der Region Diessenhofen im Norden des Kantons Thurgau und gehört zum Bezirk Frauenfeld. Schlattingen hat einen Bahnhof an der Bahnlinie Schaffhausen–Kreuzlingen, Basadingen wird von der Postautolinie Diessenhofen–Frauenfeld erschlossen.Über uns. Auf der Webseite der Gemeinde Basadingen-Schlattingen, abgerufen am 19. Dezember 2019
→ siehe auch Abschnitt Geographie im Artikel Basadingen → siehe auch Abschnitt Geographie im Artikel Schlattingen
Geschichte Basadingen wird erstmals im Jahre 761 als Pasnandinga urkundlich erwähnt. Schlattingen erscheint 897 als Siedlung mit fester Gemarkung mit dem Namen Slattingarro.
→ siehe auch Abschnitt Geschichte im Artikel Basadingen → siehe auch Abschnitt Geschichte im Artikel Schlattingen
Bevölkerung +Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Basadingen-Schlattingen +Bevölkerungsentwicklung der einzelnen Gemeinden 1850 1900 1950 1980 1990 2000 2010 20182023 Politische Gemeinde 1527 1694 18331832 Ortsgemeinde Basadingen 763 662 792 681 821 Ortsgemeinde Schlattingen 488 333 406 429 512 Von den insgesamt 1832 Einwohnern der Gemeinde Basadingen-Schlattingen am 31. Dezember 2023 waren 305 bzw. 16,6 % ausländische Staatsbürger. 669 (36,5 %) waren evangelisch-reformiert und 374 (20,4 %) römisch-katholisch. Die Ortschaft Basadingen zählte zu diesem Zeitpunkt 1070 Bewohner, Schlattingen 762.
Gemeindeorganisation Stand Juli 2024: Der Gemeindepräsident heisst Markus Bürgi. Die weiteren vier Gemeinderäte sind: André Eggspühler (Schule, Kirche, Sicherheit), Patrik Eicher (Flurwesen), Andreas Quinz (Energieversorgung und Kultur) und Hans Rudolf Stör (Finanzen, Vizepräsident). Die Gemeinderäte werden alle 4 Jahre neugewählt.
Wappen mini|links|x110px|Basadingen
Blasonierung: Schräg geteilt von Schwarz mit schreitendem weissem, gelbbewehrtem und gezungtem Löwen und von Weiss mit aufrecht schreitendem rotem Bär mit schwarzem Halsband, über allem blau gewellter Schrägbalken, mit weissem Faden vom schwarzen Feld getrennt.Gemeindewappen. Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019
Die 1999 gegründete Gemeinde verzichtete zunächst auf ein Wappen.Inge Staub: Wappen: Heisses Eisen angepackt. In: St. Galler Tagblatt (online) vom 2. Mai 2012 Als der Thurgauer Regierungsrat die Gemeinden zur Einreichung eines Wappens aufforderte, entschied sich die Bevölkerung 2012 für eine Kombination der beiden Wappen der ehemaligen Ortsgemeinden Basadingen (Bär) und Schlattingen (Löwe). Der blau gewellte Schrägbalken symbolisiert den Geisslibach.
Wirtschaft Im Jahr 2016 bot Basadingen-Schlattingen 593 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 41,1 % in der Land- und Forstwirtschaft, 37,3 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 21,6 % im Dienstleistungssektor tätig.
Sehenswürdigkeiten → siehe auch Artikel Liste der Kulturgüter in Basadingen-Schlattingen → siehe auch Abschnitt Ortsbild im Artikel Basadingen → siehe auch Abschnitt Sehenswürdigkeiten im Artikel Schlattingen
Persönlichkeiten Johann Caspar Häfeli (1754–1811), Schweizer katholischer Theologe und Lehrer (hier geboren)
Weblinks
Offizielle Website der Gemeinde Basadingen-Schlattingen
Einzelnachweise
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