Das Bistum Zamość-Lubaczów (, ) ist eine in Polen gelegene römisch-katholische Diözese mit Sitz in Zamość.
Geschichte mini|links|Kathedrale in Zamość mini|links|Hochaltar mit silbernem Rokoko-Tabernakel Das Bistum Zamość-Lubaczów wurde 1991 durch Papst Johannes Paul II. aus Gebietsabtretungen des Erzbistums Lemberg als Apostolische Administratur Lubaczów errichtet. Am 25. März 1992 wurde die Apostolische Administratur Lubaczów durch Johannes Paul II. mit der Päpstlichen Bulle Totus Tuus Poloniae populus zum Bistum erhoben und in Bistum Zamość-Lubaczów umbenannt sowie dem Erzbistum Przemyśl als Suffragandiözese unterstellt.Ioannes Paulus II: Const. Apost. Totus Tuus Poloniae populus, AAS 84 (1992), n. 3, S. 1099–1112.
Kathedrale Die dreischiffige Stiftskirche mit ihrer manieristischen Fassade, den schlanken Säulen und ihrem geschmückten Gewölbe hat Bernardo Morando (ca. 1540–1600) entworfen. Der Bau der Kirche dauerte von 1587 bis 1630. Sie ist heute die Kathedralkirche mit dem Patrozinium Zur Auferstehung Christi und Apostel Thomas. Die Ausstattung ist reich an Holzschnitzereien, im Hochaltaraufbau, ein silberner Rokoko-Tabernakel. In der nach ihm benannten Zamoyski-Kapelle befindet sich das Marmorgrabmal des Großkanzlers und Großhetman der polnischen Krone, Jan Zamoyski.
Bischöfe von Zamość-Lubaczów Jan Śrutwa, 1992–2006 Wacław Depo, 2006–2011 Marian Rojek, seit 2012
Dekanate Biłgoraj-Nord Biłgoraj-Süd Cieszanów Grabowiec Hrubieszów-Nord Hrubieszów-Süd Józefów Krasnobród Łaszczów Lubaczów Narol Sitaniec Szczebrzeszyn Tarnogród Tarnoszyn Tomaszów-Nord Tomaszów-Süd Tyszowce Zamość
Bistumspatrone Święta Boża Rodzicielka Maryja, Matka Odkupiciela – Heilige Maria, Mutter des Erlösers Sel. Jakub Strzemię, 21. Oktober
Siehe auch Liste der römisch-katholischen Diözesen Römisch-katholische Kirche in Polen
Weblinks
Einzelnachweise
Zamosclubaczow Kategorie:Zamość Kategorie:Christentum in der Woiwodschaft Lublin Zamosclubaczow Kategorie:Organisation (Woiwodschaft Lublin)