Mährenhüll ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wattendorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Mährenhüll liegt in der Gemarkung Bojendorf.

Geografie Das Dorf liegt auf einer Hochebene der Fränkischen Jura und ist weitestgehend von Acker- und Grünland umgeben. Die Staatsstraße 2210 führt nach Bojendorf (2 km nordöstlich) bzw. nach Wattendorf (2 km westlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Großziegenfeld (2,5 km südöstlich).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Mährenhüll aus 14 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Scheßlitz aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Scheßlitz. Grundherren waren das Amt Scheßlitz: 1 Gülthof mit 2 Wohnhäusern (beide mit Braurecht), 1 Gütlein, 1 Tropfhäuslein; das Domkapitel Bamberg: 1 Gütlein; das Kloster Michelsberg: 2 Sölden; das Kloster Langheim: 1 Gut; das Spital Weismain: 1 Sölde; das Freiherren von Künßberg: 2 Gütlein, 2 Lehen mit je 1 Wohnhaus; die Familie von Neudecker und Erben: 1 Sölde.W. Weiß: Bamberg, S. 144.

Im Jahre 1802 kam Mährenhüll an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde Mährenhüll dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Bojendorf und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Bojendorf zugewiesen.W. Weiß: Bamberg, S. 235. Am 1. Mai 1978 wurde Mährenhüll im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Wattendorf eingegliedert.

Baudenkmäler In Mährenhüll gibt es zwei Baudenkmäler: Haus Nr. 1: Kleinstall Bildstock

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2021Einwohner 58 70 79 95 86 105 93 85 85 76 79HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 12 14 15 15 16 16 17 Quelle

Religion Mährenhüll ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Barbara (Wattendorf) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Wattendorf)