Hohe Fichte ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Hohe Fichte liegt in der Gemarkung Claffheim.

Geografie Westlich des Weilers liegt das Holzfeld, im Osten der Gemeindewald. Die Staatsstraße 2221 führt nach Claffheim (0,3 km südlich) bzw. zu einer Anschlussstelle der Bundesstraße 13 (0,1 km nordöstlich).

Geschichte Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hohe Fichte dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Burgoberbach und der wenig später gegründeten Ruralgemeinde Burgoberbach zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Hohe Fichte nach Claffheim umgemeindet. 1821/22 unternahm das Landgericht Ansbach Anstrengungen, die dem Herriedener Landgericht unterstehenden Orte Claffheim, Hohe Fichte, Seebronn und Winterschneidbach sich einzuverleiben, was jedoch am fehlenden Interesse der betroffenen Orte scheiterte.Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1932, Tit. Ib, 141–144. Zitiert nach

Am 1. Juli 1972 wurde Hohe Fichte im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Ansbach eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 9 5 10 8 7 10 9 17 3 6 12HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“. 2 1 1 1 2 2 1 3Quelle Dort irrtümlicherweise Daten von Hohe Fichte angegeben, sowie die Daten von Claffheim sich auf S. 42 finden.

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Brodswinden) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Nikolaus (Burgoberbach) gepfarrt.

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Weiler in der kreisfreien Stadt Ansbach