Das Rheinland-Pfalz-Biwak ist eine Biwakschachtel der Sektion Mainz des Deutschen Alpenvereins. Es liegt auf dem hohen Wassertalkogel im Geigenkamm der Ötztaler Alpen, etwas unterhalb und westlich des Gipfels in einer Höhe von und bietet neun Personen Platz, mit zwei zusätzlichen Notlagern. Sie dient als Notunterkunft bei der Begehung des Mainzer Höhenwegs.
Der frühe Polybiwak-Bau nach Helmut Ohnmacht (* 1939) mit einer außen orange gefärbten Glasfaserpolyester-Doppelhülle mit PU-Schaumkern wurde im Jahr 1973 errichtet. Von der 2 × 2 m großen Bodenplatte kragen 8 Wandmodule 90 cm weit und 4 Eckmodule aus. In jedem Wandmodulpaar – nicht jedoch an der Seite mit der Eingangstür – liegen 3 Schlafplätze mit etwa 196 × 83 cm Liegefläche übereinander.Robert Maruna: Hütten : 8 skurrile Biwakschachteln der Alpen 27. Dezember 2020, abgerufen am 4. April 2021.Impressum Polybiwak.com, Ralf Ohnmacht, Wien, 2020–2021, abgerufen am 4. April 2021.
Zustiege Von der Rüsselsheimer Hütte, östlich oberhalb von Plangeross über das Weißmaurachjoch südlich in einer Gehzeit von etwa 5½ Stunden zum Biwak Von der südlich gelegenen Braunschweiger Hütte über den Mainzer Höhenweg über das Pitztaler Jöchl oder über den Franz-Auer-Steig in knapp 5 Stunden Vom Parkplatz am Rettenbachferner über den Mainzer Höhenweg in 4½ Stunden
Auch bei Skitouren vom Rettenbachferner aus über das Pollesjoch zum Pollestal sowie vom Wassertalkogel oder dem Puitkogel kann das Biwak erreicht werden.
Literatur Der Weg, der Berg, In: BUCH ZWEI – Leben in Kunststoffbauten. sphere publishers. ISBN 978-3-9821327-7-8 Die Alpenvereinshütten Band 1: Ostalpen, Seite 298. Bergverlag Rother. ISBN 3-7633-8073-6
Weblinks
Internetseite der DAV-Sektion Mainz
Einzelnachweise
Kategorie:Erbaut 1973