__TOC__ Erläuterung (Musterbrücke) = in Klammern gesetzt: namenlose Brücken. Musterbrücke = kursiv gesetzt: ehemalige Brücken. (Siehe ausführlich: Aufbau der Listen)
Fotografie Name der Brücke Ortsteil Anmerkungen Lage 150px Fabeckstraßenbrücke Dahlem 150px|rechts Die Fabeckstraßenbrücke führt die Fabeckstraße über die in einem Einschnitt verlaufende Trasse der U-Bahn-Linie U3. Die Brücke leitet ihren Namen von der über sie verlaufenden Fabeckstraße ab, die nach Hugo von Fabeck benannt ist. – Von der Fabeckstraße besteht mittels eines Aufzuges Zugang zum U-Bahnhof Dahlem-Dorf. 150px Fahlenbergbrücke Neue Fahlenbergbrücke Müggelheim Die Neue Fahlenbergbrücke ist eine Straßenbrücke über den Gosener Kanal am Kilometer 3,41 der künstlichen Wasserstraße. Sie führt die Gosener Landstraße zwischen Müggelheim und Gosen über den Kanal.Wegen ihres schlechten Bauzustandes war ein Abriss der bisherigen Brücke erforderlich. Seit Oktober 2022 war 100 m südlich eine Behelfsumfahrung mit Behelfsbrücke in Betrieb. Nach 20-monatiger Bauzeit wurde im Juli 2024 ein Ersatzneubau für den Verkehr freigegeben. 150px Falkenberger Brücke Neu-Hohenschönhausen Die Straßenbrücke am S-Bahnhof Hohenschönhausen besteht aus drei parallel verlaufenden Brückenteilen. Sie führt die Falkenberger Chaussee in zwei getrennten Fahrbahnen über den S-Bahnhof Hohenschönhausen und die Gleisanlagen sowie die daneben verlaufende Wartenberger Straße. Außerdem fahren die Straßenbahnlinien M4 und M17 über das Mittelteil der etwa 125 m langen und 40 m breiten Brücke. 150px Fanny-Zobel-Brücke Baumschulenweg Die Fanny-Zobel-Brücke führt die Johannisthaler Chaussee über die Stadtautobahn A 113. Die einfeldrige Stahlverbund-Deckbrücke wurde wie die benachbarte Ernst-Keller-Brücke, die den parallel zur Autobahn verlaufenden Teltowkanal überspannt (Stabbogenbrücke im Bildhintergrund), 2004 fertiggestellt. Die Brücke ist nach der durch die Nationalsozialisten vertriebenen DDP-Politikerin Fanny Zobel benannt. 150px|Geländer der Fennbrücke, 1896 Fennbrücke Moabit 150px|Fennbrücke, 2023|rechts Die Fennbrücke ist eine Straßenbrücke über den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal am Kilometer 10,20 der künstlichen Wasserstraße. Auf der Brücke treffen sich die Perleberger Straße und die Fennstraße zwischen Wedding und Moabit. Mit dem Bau des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals wurde hier 1859, in unmittelbare Nähe des Nordhafens, eine hölzerne Klappbrücke mit einer Durchfahrtsbreite von etwa 7,5 m errichtet. Sie wurde 1886 verbreitert, da sie den Erfordernissen des wachsenden Verkehrs nicht mehr entsprach, 1895 abgebrochen und im gleichen Jahr durch eine steinerne Brücke ersetzt.Zu Nr. 12. In: Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin, Ausgabe 1898, Nr. 2, S. 6; abgerufen am 7. März 2020 Diese erhielt den Namen Fennbrücke nach der Fennstraße. Der Name verweist auf den sumpfigen Ursprung des Geländes. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke (im oberen Bild, Zustand 1896) zerstört. In den Jahren 1950 bis 1952 wurde sie als schmucklose Spannbetonbrücke wiedererrichtet (unteres Bild, im Bogen der Bahnbrücke). 150px Fennpfuhlbrücke Fennpfuhl Die Fennpfuhlbrücke ist eine Fußgängerbrücke über die Gewässerverbindung zwischen Fennpfuhl und Langpfuhl im Ortsteil Berlin-Fennpfuhl inmitten des Fennpfuhlparks. Sie dient dem Zugang zum Ortsteilzentrum Anton-Saefkow-Platz und der Sporthalle Anton-Saefkow-Platz von Osten aus dem Bereich des Weißenseer Weges. 150px|zentriert 150px|zentriert 150px|zentriert Feuerbach-Brücke Steglitz Die Feuerbach-Brücke führt die Feuerbachstraße über die Gleise der Stammbahn und Wannseebahn. Von der Brücke besteht mittels eines Aufzuges Zugang zum S-Bahnhof Feuerbachstraße. Der Vorgängerbau wurde als Schwarze Brücke bezeichnet. Finkenwegbrücke Rahnsdorf (Neu-Venedig) Die 1994 errichtete Stahlverbundkonstruktion trägt Geländerschmuck mit stilisierten Vögeln.Eckhard Thiemann, Dieter Deszyk, Horstpeter Metzing: Berlin und seine Brücken. Jaron Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89773-073-1, S. 141. Sie führt den Finkenweg über den Kanal VI.150px Finsterwalder Brücke Märkisches Viertel Die Brücke führt die Finsterwalder Straße über das Seggeluchbecken.150px|Sie führt die Kreuzritterstraße über die Eisenbahn, Blick über die Brücke nach Westen von der Burgfrauenstraße aus.Fischgrundbrücke Frohnau Die Fischgrundbrücke führt den Straßenzug Kreuzritterstraße / Im Fischgrund über die Berliner Nordbahn. Bereits Anfang der 1900er Jahre befand sich hier eine drei Meter breite Schwarze BrückeKlaus Pegler: Frohnauer Geschichten Band 2. books.google.de, S. 115 mit mehreren Leckstellen und Mängeln, so wurde im Februar 1909 der Ersatz durch eine 15 Meter breite Brücke vorgeschlagen. .Klaus Pegler: Aus den Kindertagen der Gartenstadt Frohnau. Zitiert aus: Hermsdorf-Waidmannsluster und Frohnauer Zeitung, 3. Mai 1910 Zu dieser Brücke gab es die Legende „Wer über diese Brücke geht und gelogen hat, bricht sich das Bein“, weshalb auch der Begriff Lügenbrücke genutzt wurde. Bis zum 11. April 1986 hieß die Brücke Kreuzritterbrücke, da die Kreuzritterstraße bis zur Burgfrauenstraße führte. 150px|Ansicht des südlichsten Brückenteils Flaischlenbrücke Karow Die Flaischlenbrücke besteht aus drei parallelen Bahnbrücken, die den Pankewanderweg, der zum Teil auf der Krontaler Straße liegt, und die Panke überqueren. Die südöstliche ist etwa 17 m von den anderen beiden Bahnbrücken entfernt und mit einem Fußsteig versehen. Die Brückenlängen betragen im Mittel 19 m, die Breiten 12 m und 4,2 m. 150px|Empfangsgebäude des S-Bahnhofs Berliner Olympiastadion an der Flatowbrücke Flatowalleebrücke Westend Die Brücke führt die Flatowallee kurz vor dem Südtor des Olympiastadions über die Gleise der Spandauer Vorortbahn. Die 47 m lange und 36 m breite Stahlbetonkonstruktion stammt aus dem Jahr 1979. Sie hat je vier Fahrstreifen, einen breiten Mittelstreifen und breite Bürgersteige. Vier etwa 15 m hohe Lampen beleuchten das Bauwerk, das mit schlicht geschmückten schmiedeeisernen Geländern ausgestattet ist. Der östliche Brückenkopf bildet den Zugang zur Empfangshalle (im Bild) des bei Großveranstaltungen stark frequentierten S-Bahnhofs Olympiastadion. Die Vorgängerbrücke war 1936 als Reichssportfeldbrücke gebaut worden (Nummer 7384). Nach massivem öffentlichen Druck mit entsprechenden parlamentarischen Anfragen im Abgeordnetenhaus wurden die Reichssportfeldstraße am 21. Februar 1997 in Flatowallee und die Brücke am 4. März 1997 in Flatowalleebrücke umbenannt. Sie erhielten den Namen der jüdischen Turner Alfred und Gustav Felix Flatow, die im KZ Theresienstadt ermordet wurden.Christel Seiffert: Reichssportfeldstraße soll umbenannt werden. Bürgerinitiative trifft auf Zustimmung. In: Berliner Zeitung, 11. August 1994. 150px Fließbrücke Tegel Die Brücke über das Tegeler Fließ (Straßennummer 7409) wurde am 10. Mai 1990 in Fließbrücke (7475) umbenannt. Sie führt in Tegel die Karolinenstraße über das Tegeler Fließ. Die Brücke führt mit 18 Meter Länge über das 7 Meter breite Fließbett, sie ist auf Grund der hier noch zweistreifigen Straße mit Mittelstreifen und breiten Gehwegen 40 Meter breit. In geringer Entfernung zur Fließbrücke befindet sich 40 Meter unterhalb die 12 Meter breite namenlose Brücke der Straße An der Mühle, die noch 15 Meter unter dem Mühlengebäude hindurchführt. Südlich der Fließbrücke führt eine 39 Meter breite namenlose Brücke die Berliner Straße über den Nordgraben. Der Humboldtpfad (Nummer 10 der 20 „Grünen Hauptwege“) im Osten des Tegeler Hafens (Tegeler See) von der Gabrielenstraße über den 15 Meter langen Gabrielensteg (17212) zur Humboldtinsel. Der ebenfalls 15 Meter lange Mühlensteg (17211) führt von der Humboldtinsel im Hafenbereich über das Südfließ zum Tegeler Hafen.Berlin 1:5000 (Farbausgabe) hergestellt von den bezirklichen Vermessungsämtern (x: 16.790,2 y: 29.119) Nach Süden schließt sich der 13 Meter lange Karolinensteg (17210) über den Nordgraben und der 24 Meter lange Wilhelmsteg (17208) zur Tegeler Insel an. Von deren Ostufer führt der 32 Meter lange Alexandersteg (17207) zum Fußgängerbereich am Südufer des Tegeler Hafens und zur Straße Am Tegeler Hafen, an der Westseite der Tegeler Insel führt der 13 Meter lange Georgsteg (17209) zum Südufer. 150pxFließbrücke am FreibadHermsdorfDie Straße Am Freibad überquert das Tegeler Fließ.150pxFließbrücke ArtemisstraßeWaidmannslustDie Brücke führt die Artemisstraße über das Tegeler Fließ. Fließbrücke (Erpe) Friedrichshagen Die Brücke (Nummer im Regionalen Bezugssystem (RBS) 49621) führt im LSG Erpetal einen Fuß-, Rad- und WanderWeg über das Neuenhagener Mühlenfließ. Sie verbindet die Straße Hinter dem Kurpark (KGA Am Kurpark) mit den nordwestlich der Erpe liegenden Gartengrundstücken und dem Wiesenweg in der Kolonie Erpetal. Die Länge dieses drei Meter breiten Brückenstegs zwischen den Uferwegen beträgt 17 Meter, die Länge der eigentlichen Überbrückung des hier fünf bis sechs breiten Fließes neun Meter. 150pxFließsteg am BahndammWaidmannslustDer Steg überquert das Tegeler Fließ in der Nähe des Bahndamms der Nordbahn. 150x150px|zentriert|Detail der Föhrer Brücke, 1912150px|Föhrer Brücke 2010, im Hintergrund Westhafenspeicher|rechts Föhrer Brücke Moabit Die Brücke führt den Straßenzug Putlitzstraße–An der Putlitzbrücke–Föhrer Straße nördlich des Westhafens über den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und verbindet das Nordufer mit der Friedrich-Krause-Straße. Sie trägt wie die Straße den Namen der nordfriesischen Insel Föhr. Erbaut wurde die Brücke nach Plänen des Architekten Arno Koernig und des Bauingenieurs Friedrich Krause in den 1910er Jahren. Die Kunstschmiedearbeiten (Masten, Leuchten) stammen aus der Werkstatt von Otto Schultz. – Das obere Bild zeigt ein Brückendetail von 1912, das untere den südlichen Teil der Brücke im Jahr 2010. Frankfurter Brücke Biesdorf Die Frankfurter Brücke führt die Straße Alt-Biesdorf im Verlauf der Bundesstraße B 1/B 5 über die Wuhle. Frauentogbrücke Köpenick Die Frauentogbrücke führt die Müggelheimer Straße über den Kietzgraben. 150px Freybrücke Wilhelmstadt Die Freybrücke ist eine Stahl-Bogenbrücke über die 60 Meter breite Havel und den Havelseenweg im Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt. Die denkmalgeschützte Brücke aus den Jahren 1908/1909 ist Teil der Heerstraße (Bundesstraße 2/5) und verbindet Pichelsdorf mit dem Pichelswerder. Es ist mit 50.000 Autos, die täglich diese Brücke überqueren, eine wichtige Anbindung Spandaus an die Berliner Innenstadt. Bei einer Prüfung im Jahr 2008 war der Zustand als marode erkannt worden. 2014 erfolgte deshalb die Sperrung der Brücke für LKW und Busse mit mehr als 18 Tonnen Gesamtgewicht und eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Im Mai 2014 wurden zwei Ersatzbrücken eingezogen, die dann durch Vorlandbrücken mit den Fahrbahnen der Heerstraße verbunden wurden.Berliner Morgenpost: Schlittenfahrt über die Havel. 22. Mai 2014 RBB: Kein Busverkehr - bis auf Weiteres, 14. Januar 2014 Die alte Brücke wird abgerissen und neu errichtet. Neben dem Verkehr auf der Brücke liegen Strom-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen unter der Brücke, die für die Versorgung von Spandau bedeutsam sind. Der Neubau ist Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 17 (Wasserstraßenverbindung Hannover-Magdeburg-Berlin). Für den gesamten Verkehrsbau an der Brücke sind 33 Millionen Euro geplant, wovon das Land Berlin 5,4 Millionen Euro trägt. Davon sind für die beiden Ersatzbrücken und deren Anbindung neun Millionen Euro nötig. 150px|zentriert 150px|zentriert 150px|zentriert 150px|zentriert 150px|zentriert Friedenauer Brücke Schöneberg Die Friedenauer Brücke führt die Saarstraße über die Stammbahn und die Stadtautobahn A 103. Erbaut wurde sie in den Jahren 1963–1966.