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miniatur|Ansicht des weitläufigen Areals Der Augsburg Innovationspark ist ein Projekt der Stadt Augsburg und des Freistaates Bayern, durch das Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Faserverbund, ressourceneffiziente TechnologienAugsburger Allgemeine: Produktion: Schwaben setzt auf Ressourceneffizienz, Mechatronik, IT und Umwelt in Augsburg angesiedelt werden sollen. In direkter Nachbarschaft zur Universität Augsburg, dem bayerischen Landesamt für Umwelt und einer Fertigungsanlage der EADS-Tochter Premium AEROTEC sollten bis 2022 etwa 500 Millionen Euro investiert werden. Es entstanden damit auf etwa 70 Hektar Fläche ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße 17.MaschinenMarkt vom 19. Juli 2008: In Süddeutschland entsteht ein wichtiges Zentrum für Ressourceneffizienz
Der erste Spatenstich fand im Oktober 2009 statt. Der Bau von Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft sowie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sollte 60 Millionen Euro kosten.
Konzept Kurz nach der Jahrtausendwende gab es erste Bestrebungen an der Universität Augsburg zur Anbindung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen im Bereich Leichtbau und Kohlenstofffaserverbundtechnologien. Gemeinsam mit der Stadt Augsburg wurde ein Konzept entwickelt, die Universität stellte Grundstücke bereit und der Freistaat Bayern unterstützte das Projekt finanziell. Die geplante Ansiedlung des Fraunhofer-Instituts und des DLR im Bereich Kohlenstofffaserverbund bildeten den Vorlauf zum heutigen Konzept des Augsburger Innovationsparks.Interview von Prof. Dr. Loidl zum AUGSBURG Innovationspark mit Agitano.com vom 22. September 2011
Die Idee eines Carbon Valley im Lechtal kam erstmals im Herbst 2007 auf. Durch die Erstellung eines städteplanerischen Konzepts konkretisierte sich diese Idee. Der so genannte „Masterplan“ wurde Anfang 2009 im Augsburger Stadtrat vorgestellt und anschließend dessen Umsetzung beschlossen. Der Masterplan sieht vor, die Vision von urbanen Leben und Arbeiten zu realisieren. Unterschiedlich genutzte Bereiche sollen dem Zentrum einen lebendigen Charakter geben. Des Weiteren sind Parkanlagen, Sport- und Freizeiteinrichtungen und Restaurants geplant. Die 70 Hektar große Fläche soll in unterschiedliche Baufelder eingeteilt werden, die jeweils nur zu 60 % bebaut werden dürfen. Die maximale Bauhöhe beträgt 18 Meter. Auf dem Campus verteilt sind drei 70 Meter hohe Hochhäuser geplant, eines davon wird ein städtebaulich markanter Büroturm sein, der so genannte Carbon Tower. Neben einer internationalen Schule sind auch ein großer Konzertsaal sowie ein Einkaufszentrum und ein neues Messehotel geplant.
Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK, umgangssprachlich: „Carbon“) kann je nach Auslegung fester als Stahl oder leichter als Aluminium gefertigt werden. Eine einzelne Kohlenstofffaser ist zehnmal dünner als ein menschliches Haar. Noch ist die Verarbeitung von CFK jedoch aufwendig und nicht zur Massenfertigung geeignet. Daran soll im Augsburg Innovationspark gearbeitet werden.Business for Business Schwaben vom 13. Juli 2011: Innovationspark sichert die Zukunft der Region Oberbürgermeister Kurt Gribl sagte in einem Pressegespräch nach seinem Amtsantritt im Jahr 2008, der neue Werkstoff werde vor allem in der Luft- und Raumfahrt, im Maschinenbau, der Kfz-Produktion, aber auch beim Bau von Windkraftanlagen Anwendung finden. Augsburg könnte, laut seiner Aussage, damit die Hochtechnologiestadt, der High-Tech-Standort Bayerns werden.Augsburger Allgemeine vom 5. August 2008: Wie OB Kurt Gribl die Zukunft Augsburg sieht
Das Konzept wurde im Oktober 2009 auf der Expo Real, einer internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien in München und auf der internationalen Umweltmesse Enviro Shiga in Japan vorgestellt, wo es für viel Aufsehen sorgte. Der Flugzeugteilehersteller Premium Aerotec sieht vor, sein neues Verwaltungsgebäude am Innovationspark zu bauen. Noch im Jahr 2011 soll mit dem Bau verschiedener Forschungseinrichtungen begonnen werden, mögliche weitere Firmen sind SGL Carbon, MT Aerospace, Eurocopter, Premium Aerotec, KUKA und manroland.Augsburger Allgemeine vom 4. April 2011: Schritt für Schritt zum großen ZielAugsburger Allgemeine vom 6. März 2010: Am großen Rad drehenGute Forschung – böse Forschung? Es laufen Verhandlungen mit der Firma Premium Aerotec, die auf dem weitläufigen Areal ihre künftige Zentrale in einem repräsentativen Gebäude errichten soll. Das Unternehmen baut nicht weit vom Science-Park entfernt ein neues Werk.Augsburger Allgemeine vom 10. Dezember 2009: Die Region macht sich fit für Forschung und Industrie
Das ursprünglich als „Science Park“ und nunmehr als „AUGSBURG Innovationspark“ bezeichnete Projekt soll europaweit wegweisend werden. Es soll zukünftig Forschung zu Faserverbundtechnik, Umwelt, IT und Mechatronik + Automation beheimaten. Der Innovationspark soll für diese Bereiche zukünftig ein Ort für Wissenschaft (auch unter Einbindung der Hochschule Augsburg) und Produktion werden, dabei soll der Ort optimale Bedingungen für Entwicklung und Forschung bieten. Neben der städtischen WBG (Wohnungsbau-Gesellschaft), die auch schon bei der Bücherei als Investor auftrat und die für den Bau 7 Millionen Euro investiert, fördert auch der Freistaat das Projekt. 16 Millionen Euro soll der erste Bauabschnitt Kosten.Business for Business Schwaben vom 14. April 2011: AUGSBURG Innovationspark: 7,5 Mio. Euro-Förderung Eigentümerin des Technologiezentrums bleibt die Stadt, Betreiberin wird die WBG sein. Diese vermietet an eine sog. Operations GmbH, die die einzelnen Einheiten dann an die Firmen untervermietet. Die Finanzierung des Technologiezentrums steht. Der Freistaat Bayern schießt aus seinem Sonderprogramm „Aufbruch Bayern“ zu.DAZ vom 6. Mai 2011: Innovationspark: In Kürze startet erster Architektenwettbewerb
Projektverantwortlich für den Science Park/Innovationspark sind die Stadt Augsburg sowie die beiden Wirtschaftskammern Industrie- und Handelskammer Schwaben und die Handwerkskammer. Sie bilden den Lenkungsausschuss. Die verwaltungsinterne Arbeit übernimmt ein Projektteam, das beim OB-Referat angesiedelt ist. Zur Mannschaft gehört unter anderem Wolfgang Färber, der früher für eine Übergangszeit die Messe Augsburg geführt hatte. Ein Kompetenzrat, der mit Manfred Hirt, Gerhard Wiedemann und Stefan Holzamer besetzt ist, unterstützt das Projektteam. In der Außenvermarktung des Innovationsparks kommt Hirt derzeit eine wichtige Rolle zu, er führt Gespräche mit interessierten Unternehmen, die sich im Technologiezentrum ansiedeln wollen.Augsburger Allgemeine vom 4. April 2011: Schritt für Schritt zum großen Ziel
Einrichtungen Technologiezentrum Augsburg mini|Technologiezentrum (2019) Als entscheidender Meilenstein für den Augsburg Innovationspark bietet das Technologiezentrum Augsburg (TZA) Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen ein europaweit einzigartiges Umfeld für Forschung und Entwicklung. Es ist das Ziel auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern Innovationen in den Kompetenzfeldern Faserverbund und Leichtbau, Mechatronik und Automation, IT, Industrie 4.0, Embedded Systems, Digitalisierung und Umwelttechnik zu beschleunigen und den immer schnelleren Produktlebenszyklen zu begegnen. 30 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen sollen darin Platz haben. Es besteht aus 81 Büros, 17 Labors und Werkstätten sowie einer 3000 Quadratmeter große, 15 Meter hohe Produktionshalle.Ein Hoffnungsträger gewinnt Gestalt vom 19. August 2014 Das Anforderungsprofil für das TZA wurde im Mai 2011 von der Carbon Composites e. V. (CCeV) an die Stadt übergeben und enthält die baulichen und betrieblichen Anforderungen des CCeV zum Bau des Technologiezentrums Augsburg. Der fachliche Anforderungskatalog ist die Basis für den Architekten-Wettbewerb zum Bau.Business for Business Schwaben vom 15. August 2012: Im Innovationspark Augsburg wird bald geforscht
An die Fertigungshalle des Technologiezentrums Augsburg sollen Labore und Werkstätten angrenzen. Sie sollen über eine Gesamtfläche von 2.000 m² verfügen und Formen- und Faserverbund-Dienstleistungs-Unternehmen beherbergen. Zudem ist ein „Closed-Shop“ in Bereichen der Halle und Labor geplant. Dieser soll für ungestörtes Arbeiten sorgen, zudem soll jedes der Labore eigene Abluft-Anlagen mit speziellen Filtermöglichkeiten erhalten. Die Labore sollen sowohl von außen als über die gemeinsamen Halle zugänglich sein. Die Bürobereiche verfügen über 5.532 m² Fläche und Platz für 600 Büroarbeitsplätze bieten. Für größere Veranstaltungen sollen Säle und eine Multifunktionsfläche von 300 m² bereitstehen.Business for Business Schwaben vom 31. Mai 2011: CCeV übergibt Anforderungsprofil des Technologiezentrums Augsburg an die Stadt
Laut Klaus Drechsler, Inhaber des Lehrstuhls für Carbon Composites an der Technischen Universität München (TUM), will der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF auf dem Forschungs- und Entwicklungsareal eine Niederlassung eröffnen wie auch die französische Hersteller Coriolis Composites. Beide Firmen wollen, laut Drechsler, jeweils eine zweistellige Zahl hochqualifizierter Mitarbeiter im in Augsburg beschäftigen.Süddeutsche Zeitung vom 10. Mai 2012: Innovationspark hat Mieter Augsburger Technologiezentrum lockt internationale Firmen an
Während die erste Kalkulation für das Gebäude noch 20,9 Mio. Euro betrug, sind die Kosten im Jahr 2013 um 40 % auf 28,7 Millionen gestiegen.Augsburger Allgemeine vom 23. Januar 2013: Technologiezentrum wird teurer Am 10. April 2016 wurde das Technologiezentrum Augsburg eröffnet. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg und Bauherr, die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Landrat Martin Sailer sowie Oberbürgermeister Kurt Gribl übergaben den Schlüssel an die Augsburg Innovationspark GmbH mit den ersten Nutzern.
Fraunhofer-Forschungsinstitut mini|Fraunhofer IGCV (2019)