Die Winckelmann-Medaille wird vom Deutschen Archäologischen Institut (DAI) vergeben.
Die Winckelmann-Medaille wurde 1929 anlässlich des hundertjährigen Geburtstages des DAIs von dessen Ehrenmitglied Johann II. von Liechtenstein gestiftet und erstmals vergeben. Die Auszeichnung wird in unregelmäßigen Abständen an Institutionen verliehen, die sich nachhaltig um die Archäologie verdient gemacht hatten. Bislang wurde die Medaille zehnmal – im Allgemeinen zu Jubiläen des DAI – vergeben:
1929: Stadt Rom 1929: Kronprinz Gustav Adolf 1939: Archäologische Gesellschaft in Athen 1969: Stadt Frankfurt am Main 1974: Akropolismuseum, Athen 1974: Archäologisches Nationalmuseum, Athen 1979: Stadt Berlin 1979: Österreichisches Archäologisches Institut, Wien 1979: Pontificia Accademia Romana di Archeologia, Rom 2004: Archaeological Institute of America
Einzig Kronprinz Gustav Adolf erhielt die Medaille als Person, alle weiteren Medaillen gingen an Institutionen. Die Medaille wurde vom Bildhauer Edwin Scharff gestaltet und zeigt auf der Vorderseite Johann Joachim Winckelmanns Büste im Profil und auf der Rückseite den hyperboreischen Greif, das Symbol des DAI.
Weblinks DAI: Winckelmann-Medaille – Geschichte und Preisträger
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