mini|rechts Der Begriff Acciaccatura (italienisch für „Quetschung, Zusammenschlag“) bezeichnet im 17. und 18. Jahrhundert eine auf Tasteninstrumenten und auf der Angélique sowie auf der Harfe ausführbare und auch in Kompositionen für die Barocklaute (etwa bei Silvius Leopold Weiss)Frederick Noad: The Baroque Guitar (= The Frederick Noad Guitar Anthology. Band 2). Ariel Publications, New York 1974; Neudruck (mit CD): Amsco Publications, New York / Sydney, ISBN 978-0-8256-1811-6, S. 17 (The Acciaccatura). anzutreffende Verzierung mit unmittelbar vorausgehendem oder gleichzeitigem kurzen Anschlag der harmoniefremden Untersekunde zur Hauptnote; besonders in der Cembalomusik eine Akkordbrechung mit Einfügung harmoniefremder Töne.
Quellen (chronologisch) Francesco Gasparini: L’armonico pratico al cimbalo. Venedig 1708, Kap. 9. Johann David Heinichen: Der General-Bass in der Composition. Dresden 1728, S. 534–542 (Digitalisat). Johann Mattheson: Der vollkommene Capellmeister. Hamburg 1739, S. 120 (online).
Weblinks Acciaccatura. In: musikwissenschaften.de
Einzelnachweise
Kategorie:Spieltechnik (Tasteninstrumente)
en:Ornament (music)#Acciaccatura