mini|hochkant|Rolf Ripperger (1974) Rolf Ripperger (* 18. Februar 1928 in Weimar; † 25. Februar 1975 in Bratislava) war ein deutscher Schauspieler, Kabarettist und Rundfunkmoderator.
Leben Rolf Ripperger begann seine Karriere im Jahr 1945 mit Komparsenrollen. Er nahm Schauspielunterricht und spielte in der Folgezeit an Bühnen in Weimar, Rudolstadt, Wittenberg, Halle und Potsdam. In den 1960er-Jahren gehörte er dem Ostberliner Kabarett Lachbrett an und war vielbeschäftigter Sprecher, Moderator und Sportreporter im Rundfunk der DDR.
Ab 1954 übernahm er zahlreiche Rollen in Filmproduktionen der DEFA und des DFF. Besonders häufig trat er in negativ besetzten Nebenrollen auf, etwa 1961 als Nazi-Offizier in der Fernsehserie Gewissen in Aufruhr.
mini|Grab der Fam. Ripperger auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf Ripperger war mit der Schauspielerin Annemarie Siemank verheiratet. Sein Grab befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf.
Filmografie 1954: Kein Hüsung 1954: Der Fall Dr. Wagner 1956: Mich dürstet 1956: Die Fahrt nach Bamsdorf 1957: Berlin – Ecke Schönhauser… 1957: Sheriff Teddy 1958: Tatort Berlin 1958: Ein Mädchen von 16 ½ 1958: Geschwader Fledermaus 1958: Das Lied der Matrosen 1959: Gefährlicher Freund (Sprecher) 1959: Kabale und Liebe 1960: Der Moorhund 1960: Die schöne Lurette 1961: Tiere der Arktis 1961: Der Fall Gleiwitz 1961: Gewissen in Aufruhr (TV-Serie) 1961: Mord an Rathenau (Fernsehfilm) 1962: Die Nacht an der Autobahn (Fernsehfilm) 1962: Fernsehpitaval: Auf der Flucht erschossen (Fernsehreihe) 1962/1990: Monolog für einen Taxifahrer (Fernsehfilm) 1963: Jetzt und in der Stunde meines Todes 1964: Schwarzer Samt 1965: Der Frühling braucht Zeit 1966: Lebende Ware 1966: Die Söhne der großen Bärin 1967: Meine Freundin Sybille 1967: Ein Lord am Alexanderplatz 1967: Die gefrorenen Blitze 1967: Die Fahne von Kriwoj Rog 1968: Rote Bergsteiger (TV-Serie, 13 Folgen) 1968: Mord am Montag 1968: Auftrag für morgen (Kurzdokumentation, Sprecher) 1969: Befreiung 1969: Verdacht auf einen Toten 1970: Junge Frau von 1914 (Fernsehfilm) 1970: Jeder stirbt für sich allein (Fernsehfilm, 3 Teile) 1970: Unterwegs zu Lenin 1971: KLK an PTX – Die Rote Kapelle 1971: Polizeiruf 110: Die Schrottwaage (TV-Reihe) 1971: Rottenknechte (fünfteilige TV-Serie) 1972: Tecumseh 1973: Die Hosen des Ritters von Bredow 1973: Die Brüder Lautensack (TV-Serie, 3 Folgen) 1974: Wolz – Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten
Hörspiele 1955: Anna Seghers: Das siebte Kreuz – Regie:Hedda Zinner (Rundfunk der DDR) 1960: Rolf Schneider: Der dritte Kreuzzug oder Die wundersame Geschichte des Ritters Kunifried von Raupenbiel und seine Aventiuren – Regie: Wolfgang Brunecker (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1961: Käte Seelig: Wie es ihm gefällt (Hans Borsdorf) – Regie: Helmut Hellstorff (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1968: Hanna Emuth: Reisen und Abenteuer mit Fummel und Bummel (Fummel, ein Spielzeugaffe – Kinderhörspiel – Litera-LP 860 142) 1968: Horst Girra: Brennpunkt Autowolf – Regie: Joachim Gürtner (Kriminalhörspiel aus der Reihe Spuren, Teil 6 – Rundfunk der DDR) 1970: Horst Bastian: Deine Chance zu leben – Regie: Detlef Kurzweg (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1974: Helfried Schreiter: Immer wieder (Erzähler) – Regie: Werner Grunow (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
Literatur Frank-Burkhard Habel, Volker Wachter: Das große Lexikon der DDR-Stars. Die Schauspieler aus Film und Fernsehen. Erweiterte Neuausgabe. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2002, ISBN 3-89602-391-8, S. 318.
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