miniatur|Dr. Eduard Bacher im Jahre 1904(aus Österreichs Illustrierter Zeitung) mini|Grab von Eduard Bacher auf dem Wiener Zentralfriedhof Eduard Bacher (geb. 8. MärzEintragung in der Taufmatrik der jüdischen Gemeinde Postelberg 1846 in Postelberg, Böhmen; gest. 16. Januar 1908 in Wien) war ein österreichischer Journalist.

Leben Bachers Eltern waren der jüdische Gemischtwarenhändler Marcus (Mordechai) Baher und dessen Frau Karoline, geb. Glaser.Georg Gaugusch: Wer einmal war. Das jüdische Großbürgertum Wiens 1800–1938. Bd. 1: A–K. Amalthea, Wien 2011 (Jahrbuch der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft Adler; Folge 3, Bd. 16), ISBN 978-3-85002-750-2, S. 55. Eduard Bacher besuchte das Gymnasium in Komotau und studierte nach der Matura Rechtswissenschaft in Prag (wo er auch beim Corps Austria aktiv wurde, später aber wieder ausschied) und in Wien. Nach kurzer Tätigkeit als Advokat in Wien wurde er Stenograph im österreichischen Reichsrat und Parlamentsjournalist. 1872 wechselte er als angestellter Journalist zur Wiener Tageszeitung Neue Freie Presse, wo er 1879 Chefredakteur und wenig später auch Herausgeber und Miteigentümer wurde. Bacher war befreundet mit Theodor Herzl.New York Times book review Rezension der New York Times (in Englisch)

Eduard Bacher war seit 1877 mit Bertha Kasparides verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos. Er ruht in der alten israelitischen Abteilung des Wiener Zentralfriedhofes.

Literatur

Ludwig Eisenberg: Das Geistige Wien, Daberkow, Wien 1889, S. 15. Adolph Kohut: Berühmte Israelitische Männer und Frauen, S. 133.

Weblinks

Eintrag in der Jewish Encyclopedia (in Englisch) Nachruf in der Neuen Freien Presse (Wien) vom 16. Januar 1908 Nachruf in der Neuen Freien Presse (Wien) vom 17. Januar 1908

Einzelnachweise

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