Karl Ludwig von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck (* 18. September 1690; † 22. September 1774 in Königsberg) war Brandenburger Generalleutnant und Gouverneur von Reval.

Er war der Sohn von Friedrich Ludwig (1653–1728) und seiner Frau Luise Charlotte von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1658–1740).

1723 trat er zur katholischen Kirche über. 1757 wurde er (Titular-)Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck, nachdem sein Neffe Oberst Friedrich Wilhelm III. in der Schlacht bei Prag gestorben war, ohne einen Erben zu hinterlassen. Sein Nachfolger war Peter August von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck.

1762 sollte Karl Ludwig von Zar Peter III. zum Feldmarschall ernannt werden, was er jedoch auf Grund seines Alters ablehnte.

Familie Er heiratete 1730 in Dresden Anna Karolina Orzelska (1707–1769). Sie war eine uneheliche Tochter von August dem Starken und der Französin Henriette Rénard-Duval. Das Paar ließ sich nach drei Jahren scheiden. Ihr gemeinsamer Sohn Carl Friedrich (* 5. Januar 1732 in Dresden; † 21. Februar 1772 in Straßburg), war nie verheiratet.

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Kurzbiographie

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