Sudenfeld ist ein Ortsteil der Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1971 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie mini|Der Teutoburger Waldsee Sudenfeld erstreckt am südöstlichen Rand der Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald. Der Ortsteil hat seinen Charakter als typische Bauerschaft erhalten, besitzt keinen Dorfkern und ist nur mit landwirtschaftlichen Einzelgehöften besiedelt. Am westlichen Rand des Ortsteils liegt der Teutoburger Waldsee, der durch die Aufstauung des Hönebachs entstand.

Geschichte Die Bauerschaft Sudenfeld gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Sudenfeld zum Kanton Iburg des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Hagen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Sudenfeld zum Königreich Hannover und gehörte dort wieder zum Amt Iburg. 1867 fiel Sudenfeld mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Kreis Iburg, der 1932 in den Landkreis Osnabrück eingegliedert wurde. Am 1. Januar 1971 wurde Sudenfeld im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen zusammen mit Gellenbeck und Natrup-Hagen Teil der neuen Gemeinde Niedermark. Diese wiederum wurde am 1. Juli 1972 nach Hagen am Teutoburger Wald eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle 1812 218 1845 246 1871 245 Volkszählung 1871 1895 279 Volkszählung 1895 1910 337 1939 321 1950 429 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen) 1961 348

Baudenkmale Die Höfe Igelbrink Meyer zu Mecklendorf, Fromme, Lintker, Stüer-Gretzmann und Westenberg stehen ganz oder mit einzelnen Gebäuden in Sudenfeld unter Denkmalschutz.

Einzelnachweise

Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Osnabrück) Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Ort im Landkreis Osnabrück Kategorie:Hagen am Teutoburger Wald