FlashForward ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die in den Jahren 2008 und 2010 produziert wurde. Die Handlung, in der ein mysteriöses Phänomen die gesamte Menschheit gleichzeitig für 137 Sekunden einen Blick in ihre eigene Zukunft in sechs Monaten werfen lässt, basiert auf dem Roman Flashforward des kanadischen Science-Fiction Autors Robert J. Sawyer. Obwohl die Handlung mit der ersten Staffel noch nicht zu Ende erzählt ist, wurde die Serie wegen schwacher Quoten eingestellt.serienjunkies.de - ABC beendet Mystery-Serie «FlashForward» nach Staffel eins
Handlung Am 6. Oktober 2009 fallen fast alle Menschen zu der gleichen Zeit rund um die Welt kollektiv in Ohnmacht. Diese dauert genau 137 Sekunden. In dieser Zeit durchleben sie ihre eigene Zukunft des 29. April 2010 um 22:00 Uhr (UTC −8 h; also am 30. April, 06:00 Uhr Weltzeit), genau 137 Sekunden. Nach dem Ende des Blackouts bricht ein Chaos aus, da niemand weiß, ob die erlebten Visionen in Erfüllung gehen werden oder nicht. 20 Millionen Menschen sind tot und viele verletzt, da sie während des Blackouts die Kontrolle über Fahrzeuge, Flugzeuge oder andere von Menschen bediente Geräte verloren haben.
Der FBI-Agent Mark Benford, gespielt von Joseph Fiennes, sieht in seiner Vision sich selbst beim Aufarbeiten des Vorfalls. Er gründet daraufhin eine Arbeitsgruppe im FBI, die das Ziel hat, das Phänomen zu untersuchen. Benford und sein Team sammeln die erlebten Visionen (auch Flash-Forwards genannt) von Menschen überall auf der Welt in einer riesigen Web-basierten Datenbank, der so genannten Mosaik-Sammlung (hierfür wurde von ABC extra eine Webseite eingerichtet, die allerdings mittlerweile offline ist).http://www.jointhemosaic.com/ Gemeinsam haben sie bereits ein „Wann“ für die kommenden Ereignisse eruiert, den 29. April 2010. Die große Frage dreht sich jedoch noch um das „Warum“.IGN: Flash Forwardhttp://www.imdb.com/title/tt1441135/ABC: Handlung
Einige Personen hatten keine Visionen. Diese Personen sind wahrscheinlich am 29. April 2010 tot oder schlafen zu dieser Zeit. Diese Personen nennen sich „Ghosts“ und veranstalten teilweise Partys, in denen sie sich selbst ermorden wollen. Der Einlass zu der Party wird mit einer Runde Russisches Roulette bezahlt. Der Organisator denkt, dass die Zukunft nicht verändert werden kann. Andere Personen scheinen zudem nicht in Ohnmacht gefallen zu sein. Diese Personen scheinen eine Rolle in dem Phänomen zu spielen oder haben es bewusst herbeigeführt.
Aus München erhält Mark Benford die Nachricht, dass ein Ex-Nazi sich aus der Haft freikaufen wolle. Er bietet an, seinen Flash-Forward zu erläutern, der den Zusammenhang zu den 137 Sekunden Blackout erklären könne. Der Ex-Nazi kommt frei, obwohl er keine plausible Erklärung liefern kann. Er erzählte lediglich, dass sich die Zahl 137 aus einem hebräischen Wort berechnen ließe und dass er nach seinem Blackout aus seinem Zellenfenster gesehen hätte und überall tote Krähen liegen gesehen habe.
Über das Internet findet das FBI heraus, dass sich ein ähnliches Massensterben, wie es der Ex-Nazi über die Krähen berichtete, schon einmal in Somalia im Jahr 1991 zugetragen haben soll. Mit angeforderten Satellitenaufnahmen aus Somalia beabsichtigten die Ermittler, auf die Spur der toten Krähen zu kommen bzw. herauszufinden, ob vielleicht schon einmal auf der Welt ein Flash-Forward stattgefunden hätte. Die Satellitenbilder zeigen jedoch Türme in Somalia, die nicht identifizierbar sind.
Am Ende der sechsten Folge wird eine kurze Szene gezeigt, in der Simon Campos auf Lloyd Simcoe stößt, um ihm mitzuteilen, dass sie selbst für den Tod von mehr als 20 Millionen Menschen verantwortlich seien. Simon Campos ist fortan öfter zu sehen. Er gibt sich auf einer Zugfahrt als einer der weltbesten Quantenphysiker aus. Er selbst wisse, warum der Flash-Forward ausgelöst wurde, sagt er.
In der siebten Folge stürzt sich Al als Beweis, dass man die Zukunft verändern könne, vom Dach der FBI-Zentrale. Al befürchtete, Celia in der Zukunft getötet zu haben.
In der achten Folge möchte Lloyd nicht die Menschheit mit ihren Schicksalen alleinlassen und will mit der Wahrheit über den Flash-Forward an die Öffentlichkeit gehen. Er droht Simon damit im Krankenhaus. Lloyd geht davon aus, dass der Flash-Forward durch ein fehlgeschlagenes Experiment ausgelöst wurde. Simon bietet Lloyd ein Pokerspiel an, um über die Veröffentlichung der Fakten aus Somalia zu verhandeln. Parallel versöhnt sich Mark Benford mit seiner Frau Olivia.
Aaron Starks totgeglaubte Tochter Tracy taucht wieder auf. Sie erzählt, wie sie während einer Patrouille in einem Humvee von einer Panzerfaust beschossen worden sei und schwer verletzt überlebt habe. Stark bittet Benford um Hilfe, denn Tracy fürchtet sich vor der Verfolgung durch eine Organisation namens Jericho.
Während der Ermittlungen in einem Todesfall erschießt Mark Benford einen Angreifer aus seinem Flash-Forward. Aufgrund Benfords Vision befürchtet das FBI mittlerweile einen Spitzel in ihren Reihen zu haben. Am Ende der achten Folge werden zwei unbekannte Männer bei einer Kofferübergabe gezeigt. Im Koffer befinden sich neun Ringe. Der Empfänger des Koffers spricht ein Zitat aus dem Krieg und erschießt den Boten.
In der neunten Folge: In einem Rückblick vor dem „flash forward“: Bryce, der Arbeitskollege von Olivia Benford, wollte sich kurz vor dem „Flash-Forward“ umbringen. Jetzt erfährt der Zuschauer, dass der Grund dafür eine Krebserkrankung ist. Bryce erlebt in seiner Vision eine Begegnung mit einer Asiatin, mit der er scheinbar liiert ist, dabei kann er auch Japanisch sprechen. Tracy wohnt bei ihrem Vater. Das FBI entdeckt ein Alpha-Symbol auf dem Ring der unbekannten Person, die während des Flash-Forwards wach war.
Bryce teilt Olivia Benford seine Probleme mit. Parallel wird eine neue Person gezeigt, sie ist scheinbar aus Japan und studiert Maschinenbau, speziell Robotik. Sie wird im Rahmen ihrer Arbeit und ihres persönlichen Umfeldes gezeigt. Bryce nimmt sich frei, um nach Keiko, der Frau aus seiner Vision, in Japan zu suchen. Er kann Keiko nicht finden, kehrt nach Los Angeles zurück, wo Keiko mit dem gleichen Flugzeug angekommen ist.
Demetri Noh erfährt von einer Überwachungsaufnahme der NSA, die sein Gespräch mit einer unbekannten Frau aufgezeichnet hat, in dem er Hinweise zu seiner Ermordung erhielt. Demetri möchte die Identität der Frau aufklären, damit er seine Zukunft verändern kann, die Ermittlungen führen nach Hongkong.
Die zehnte Folge startet mit der unbekannten Frau aus Hongkong. Sie scheint eigene Ermittlungen zu betreiben, in denen Demetris Tod eine Rolle spielt. Demetri und Benford reisen gegen die Anordnung ihres Vorgesetzten nach China. Der Name der Frau lautet Nhadra Udaya. Sie behauptet, dass Benford auf Demetri schießen wird, gibt aber keine weiteren Informationen heraus. Benford reagiert aufgebracht und versucht Nhadra zu entführen. Der Versuch scheitert und Benford und Noh werden verhaftet, dann in die USA ausgewiesen. Benford nimmt die Schuld auf sich und wird suspendiert.
Dr. Lloyd Simcoe und Dr. Simon Campos gehen als Direktoren ihrer Geschichte des Plasma-Wakefield-Programms an die Öffentlichkeit. Sie wollten mit Hilfe der protonengetriebenen Plasma-Wakefield-Beschleunigung Energie gewinnen, die dem Urknall nahekäme. So eine Art von Experiment hätten sie am Tag des Flash-Forward durchgeführt. Der Blackout wäre durch das Experiment verursacht worden, erklärt Lloyd in einer Pressekonferenz.
Simon sucht den Chef der Ermittlungen beim FBI auf, um ihm zu erläutern, warum sie nicht für den Flash-Forward verantwortlich seien. Er erklärt, dass das FBI bald Beweise vorlegen müsse, um die Schuld des Flash-Forward eindeutig klären zu können. Simon behauptet, dass er alle Beweise für das Ereignis verschwinden lassen könne. Einen Tag später sitzt Simon mit den Leuten vom FBI zusammen, dabei erklärt er ihnen, welche Bedeutung die Türme in Somalia haben. Sie wären von ihm entworfen worden, es wären spezialisierte Pulsstrahler/Laser für einen Plasma-Nachbrenner. Nur behauptet Simon, dass die Türme noch nicht gebaut worden wären und sie bisher nur Simulationen hätten ablaufen lassen. Simon behauptet, die Idee für die Türme 1992 gehabt zu haben, die Satellitenbilder stammen aber aus dem Jahr 1991.
Olivia Benford trifft im Krankenhaus auf Lloyd. Olivia erfährt, dass sie Lloyd schon früher getroffen hätte, wenn sie wie ursprünglich geplant in Harvard studiert hätte und dabei Lloyds Nachbarin geworden wäre. Sie überweist Lloyds autistischen Sohn in eine andere Klinik und möchte sich von Lloyd verabschieden, da entführen ihn die Sanitäter im Krankenwagen und lassen den Sohn zurück.
Die letzten beiden Folgen spielen am 29. April 2010, dem Tag, den alle Menschen in ihren Zukunftsvisionen gesehen haben. Das FBI hat mit Hellinger einen Verantwortlichen des Blackouts festgenommen. Als Mark ihn verhört, erfährt er, dass Hellinger in seinen (vielen) Zukunftsvisionen immer wieder gesehen hat, dass Mark an diesem Tag stirbt, was ja auch besser für seine Tochter wäre. Als Mark daraufhin handgreiflich gegenüber Hellinger wird, suspendiert Wedeck ihn vorerst vom Dienst, woraufhin Mark auf der offenen Straße wieder zum Alkohol greift. Gegen 22 Uhr finden sich fast alle Hauptdarsteller an den Plätzen ein, die sie in ihren Visionen gesehen haben. Sogar Olivia findet sich mit Lloyd im Schlafzimmer ein, obwohl sie mit Charlie wegfahren wollte. Mark findet heraus, dass der neue Blackout kurz nach 22 Uhr stattfinden soll, und warnt Wedeck. Simon und Demetri versuchen den Blackout in der Firma zu stoppen, in der Simon früher gearbeitet hat. In Marks Büro kommt es zum vorhergesehenen Showdown, den er aber überlebt. Er warnt nach der Schießerei Wedeck und Olivia vor dem neuen Blackout und versucht, das FBI-Gebäude schnell zu verlassen, da mehrere Bomben unmittelbar vor der Explosion stehen. Man sieht ihn noch in Richtung eines Fensters laufen, durch das er springen will, als der neue Blackout losgeht. Es werden einige Visionen gezeigt und die Folge endet mit der Explosion des FBI-Gebäudes.
Das Ende der Serie bleibt offen, da sie bereits nach der ersten Staffel eingestellt wurde.
Figuren Mark Benford mini|Joseph Fiennes spielt Mark Benford mini|John Cho spielt Demetri Noh Benford ist FBI Special Agent beim FBI in Los Angeles. Seine Vision und die von ihm deshalb geleitete Ermittlung des FBI unter dem Namen „Mosaic“ bildet einen der Hauptstränge der Handlung. Seine Ehefrau ist Dr. Olivia Benford. Die beiden haben eine Tochter, Charlie. Benford ist trockener Alkoholiker und sein Mentor in der Selbsthilfegruppe ist Aaron Stark. Benfords Partner beim FBI ist Special Agent Demetri Noh.
Demetri Noh Noh ist ebenfalls FBI Special Agent und Mark Benfords Partner beim FBI. Er hatte während des Blackouts keine Vision und ist deshalb davon überzeugt, dass er sterben wird. Seine Annahme wird bestätigt, als er einen anonymen Anruf von einer Frau erhält, die ihm Details zu seinen Todesumständen nennt. Noh ist mit der Anwältin Zoey Andata verlobt, der er diese Informationen zunächst vorenthält. Als er von D. Gibbons (Dyson Frost) gefangen genommen wird, scheint sein Leben zu enden, doch Mark Benford (Joseph Fiennes) rettet ihn in letzter Sekunde.
Lloyd Simcoe Simcoe arbeitet als Wissenschaftler an der Stanford University. Lloyds Frau und ihr autistischer Sohn Dylan hatten während des Blackouts einen Unfall, bei dem die Mutter verstarb. Simcoe ist der Mann aus Olivia Benfords Vision. Sein Forschungspartner ist Simon Campos. Lloyd glaubt, eines ihrer Experimente hätte zum Blackout geführt und geht mit dieser Information gegen Campos’ Willen an die Öffentlichkeit.
Dr. Bryce Varley