Eberhard Fischer (* 15. Dezember 1943 in Sternberg; † 14. Juli 2026) war ein deutscher Politiker (SPD) und Abgeordneter des Hessischen Landtags.

Leben Fischer wuchs in Ziegenhain auf. Nachdem er die Schule beendet hatte, lernte er in der Verwaltung. 1972 wurde er staatsbeauftragter Bürgermeister von Breitenbach am Herzberg. Anschließend war Fischer von 1973 bis 1995 Bürgermeister der Gemeinde Hohenroda, zu deren Ehrenbürgermeister er nach seinem Ausscheiden 1995 ernannt wurde.

Bei der Landtagswahl in Hessen 1995 gewann er den Wahlkreis Hersfeld (eine Hochburg der SPD) mit 49,4 % der Stimmen. Bei der Landtagswahl in Hessen 1999 konnte er gegen den Trend der SPD Stimmanteile zulegen und das Direktmandat mit 50,7 % der Stimmen verteidigen. Mit dem Ende seiner zweiten Amtsperiode schied Fischer am 2003 aus dem Parlament aus, nachdem er die Wahl gegen Elisabeth Apel (CDU) verloren hatte. In den Folgejahren war er langjährig kommunalpolitisch tätig und war Gemeindevertreter, Kreistagsmitglied und ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter.

Fischer war verheiratet und Vater zweier Kinder.

Werke Hohenroda und seine Ortsteile : Bilder aus d. Vergangenheit, 1988, ISBN 3-89264-199-4

Literatur Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 130.

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Einzelnachweise

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