Jeumont ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Die Einwohner werden Jeumontois genannt.

Geografie Jeumont liegt neun Kilometer nordöstlich von Maubeuge an der Grenze zu Belgien. Teilweise verläuft die Grenze zur belgischen Gemeinde Erquelinnes entlang beidseitig bebauter Straßenzüge. Der Fluss Sambre verläuft kanalisiert durch Jeumont.

Geschichte In gallo-römischer Zeit lag Jeumont an der Römerstraße von Bavay (Bagacum Nerviorum) nach Trier (Augusta Treverorum). Der Name der Stadt ist abgeleitet von Iovis mons, „Jupiterberg“.

Im 13. Jahrhundert war der Ort Lehen der Seigneurs von Barbençon (heute Teil von Beaumont), die eine Burg erbauten, von der nur Ruinen erhalten sind.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2020Einwohner 9660 10.178 10.120 11.661 11.048 10.775 9703 10.447 Quellen: Cassini und INSEE

Politik Jeumont gehört zum Gemeindeverband Maubeuge Val de Sambre. Seit 1973 besteht eine Städtepartnerschaft mit der saarländischen Stadt Wadern, die von den Stadtteilen Krettnich und Lockweiler betreut wird.

Sehenswürdigkeiten Die Ruinen einer mittelalterlichen Burg in der rue du Château (Burgstraße) sind seit 1997 in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques (historische Denkmale) eingetragen.Jeumont in der Base Mérimée des Ministère de la culture (französisch) Abgerufen am 29. Oktober 2009

Die Kirche Saint-Martin wurde im 18. Jahrhundert anstelle einer älteren Kirche erbaut. In der Kirche befinden sich mehrere Objekte, die als Monument historique klassifiziert sind, darunter die Grabplatte eines Pfarrers, der 1494 verstarb, die Grabplatte eines Seigneurs und seiner Frau aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und die Grabplatte von Jean de Kessel, Vogt von Jeumont, der 1700 verstarb und seiner Frau Anne de La Biche.Jeumont in der Base Palissy (französisch) Abgerufen am 29. Oktober 2009

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Jeumont

Wirtschaft In Jeumont werden elektrische Maschinen, Motoren und Kabel hergestellt und Marmor bearbeitet. (französisch). Früher erschloss die Werksbahn der Carrières Watissart die südlich der Stadt gelegenen Marmor- und Quarzitsteinbrüche.

Persönlichkeiten Jacques Lecat (1910–1989), Autorennfahrer Christine Bard (* 1965), Historikerin

Literatur Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 1237–1238.

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Einzelnachweise

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