mini|Grabplatte Valentin Fuchs in Sangerhausen Valtin Fuchs, auch Valentin Fuchs, († 6. Mai 1558 in Sangerhausen) war ein kursächsischer Beamter. Er war von 1524Lutherjahrbuch. Band 68, 2001, S. 85. bis 1557, kurz zu seinem Tod, Schösser des Amtes Sangerhausen und Gutsbesitzer in Emseloh. Als solcher erreichte er 1544 den Erwerb von Ländereien des 1538 aufgehobenen Klosters Kaltenborn. Das Gut hatte er durch Heirat erhalten.

Sein Grabmal befindet sich in der Evangelischen Pfarrkirche St. Ulrici zu Sangerhausen. St. Ulrich-Kirche, Sangerhausen. In: kupferspuren.eu, Artwork Agentur für Creatives Marketing, abgerufen am 9. Dezember 2025 (unter dem Namen „Valentin Fuchs“). Anlässlich seiner Beisetzung erschien eine Leichenpredigt in Druck, die auch dessen Personalia beinhalten.Gustav FrühDie Leichenpredigten des Stadtarchivs Braunschweig. Stadtarchiv Braunschweig 1985, S. 4257.

Sein Sohn Valtin Fuchs junior war 1564 Verwalter des kurfürstlichen Amtes Mühlberg.

Literatur Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Naturwissenschaft von Sangerhausen und Umgegend. Sangerhausen 1896, S. 91.

Einzelnachweise

Kategorie:Amtmann (Kursachsen) Kategorie:Person (sächsische Geschichte) Kategorie:Geboren im 15. oder 16. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1558 Kategorie:Mann