Frauen, die man Töterinnen nannte ist ein italienischer Trashfilm, der Abenteuer- und Fantasy-Elemente mit Prügelkomik mischt. Alfonso Brescia inszenierte den Film 1972.

Inhalt Auf der Insel Lesbos führt ein Stamm von Amazonen ein grausames Regiment: Die Frauen nehmen unter der Führung von Antiope alle zeugungsfähigen Männer gefangen, deren sie habhaft werden können. Nach einer gemeinsamen Nacht werden die Männer getötet; die Frauen, die sich verlieben, werden grausam bestraft. Durch die Hilfe von Gaunern gelingt es einem schwer betroffenen Dorf, dem Treiben ein Ende zu setzen.

Kritik „Eine lächerliche Geschichte als Aufhänger für Gewalt und kriegerisches Gemetzel“, meint das Lexikon des internationalen Films. Der Dizionario del cinema italiano zitiert eine zeitgenössische Kritik aus der Gazzetta del Mezzogiorno: „Vorgeblich wilde Rituale und so erwartbare wie unvermeidliche erotische Tableaus werden vom Regisseur in anspruchsloser Form heruntergekurbelt. Die Darstellung entspricht der Inszenierung.“P. Virgintino, 25. August 1973, zit. nach Roberto Chiti, Roberto Poppi, Mario Pecorari: Dizionario del cinema Italiano, I film Vol. 4. Gremese 2007, S. 41

Sonstiges Der Film war in Deutschland von Oktober 1983Bundesanzeiger vom 1. Oktober 1983 bis September 2008Bundesanzeiger vom 30. September 2008 durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften indiziert. In Italien spielte er 102 Millionen Lire ein.Chiti/Poppi/Pecorari: Dizionario del cinema italiano, Vol. 4, S. 41. Der Film wird oftmals mit dem vom selben Regisseur in ähnlichem Stil gefertigten Supermänner gegen Amazonen (1975) verwechselt.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1973 Kategorie:Abenteuerfilm Kategorie:Fantasyfilm Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Alfonso Brescia Kategorie:Ehemals indizierter Film