400px|mini| Dies ist eine Liste der Mitgliedstaaten der UNESCO geordnet nach ihrem Beitritt.
Übersicht Derzeit hat die UNESCO 194 Mitgliedsstaaten und 12 assoziierte Mitglieder (Stand Juni 2024). Assoziierte Mitglieder sind folgende 12 Territorien: Åland, Anguilla, Aruba, die Britischen Jungferninseln, die Cayman Islands, Curaçao, die Färöer, Macau, Montserrat, Neukaledonien, Sint Maarten und Tokelau.
Den Status als ständiger Beobachter haben der Heilige Stuhl und der Souveräne Malteserorden. Weitere Beobachter sind sowohl die Arabische Organisation für Erziehung, Kultur und Wissenschaft der Arabischen Liga als auch die Liga selbst, außerdem der Europarat, die Europäische Union, die Interamerikanische Entwicklungsbank, die Organisation der islamischen Welt für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Lateinamerikanische Fakultät für Sozialwissenschaften, die Lateinische Union, die Organisation der Ibero-Amerikanischen Staaten für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Iberoamerika-Gipfels und schließlich die Organisation für Islamische Zusammenarbeit.
Mitgliedstaaten der UNESCO Die folgende Tabelle zeigt alle heute noch existierenden Staaten, die jemals Mitglied waren, mit Beitrittsdatum. Die Ländernamen sind in ihrer heute geltenden Form aufgeführt. Wieder ausgetretene oder ausgeschlossene Staaten sind hellgrau hinterlegt. Nr. Staat Beitritt Bemerkungen 1 Gründungsmitglied als Königreich Ägypten 2 Gründungsmitglied 3 Gründungsmitglied 4 Gründungsmitglied, 1971 aus der UNESCO ausgeschlossen. 5 Gründungsmitglied 6 Gründungsmitglied 7 Gründungsmitglied 8 Gründungsmitglied 9 Gründungsmitglied 10 Gründungsmitglied 11 Gründungsmitglied 12 Gründungsmitglied 13 Gründungsmitglied 14 Gründungsmitglied 15 Gründungsmitglied 16 Gründungsmitglied als Südafrikanische Union; Austritt zum 31. Dez. 1954, Wiedereintritt 12. Dez. 1994 als Republik Südafrika. 17 Gründungsmitglied; Auflösung des Staates zum 31. Dezember 1992. 18 Gründungsmitglied 19 Gründungsmitglied; Austritt 31. Dez. 1984; Wiedereintritt 1. Okt. 2003, Austritt 31. Dez. 2018, Wiedereintritt 10. Juli 2023 20 Gründungsmitglied; Austritt 31. Dez. 1985; Wiedereintritt 1. Juli 1997 21 Von 1946 bis 29. Dezember 1989 durch die Volksrepublik Polen. 22 23 Bis 1963 als Syrische Republik, danach Arabische Republik Syrien. 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 bis 1973 als Königreich Afghanistan, dann bis 1978 als Republik Afghanistan und danach bis 1992 als Demokratische Republik Afghanistan und seit 2001 als Islamische Republik Afghanistan. 40 41 seit 1979 als Islamischen Republik Iran. 42 Von 1949 bis 1989 als Ungarische Volksrepublik 43 44 Bis 1958 als Königreich Irak 45 Von 1. Januar bis 11. Mai 1949 mit Staatsnamen Siam. 46 47 Bis 18. Juni 1989 mit Staatsnamen Burma. 48 49 50 Austritt zum 31. Dez. 2018 51 Von 1949 bis 19. September 1991 mit Staatsnamen Ceylon. 52 53 54 55 56 57 58 59 60 Von 1975 bis 1979 als Demokratisches Kampuchea und von 1979 bis 1989 als Volksrepublik Kampuchea 61 Mitgliedschaft erfolgte 1951 durch Bảo Đại des autonomem Staates und Übertragung von 1951/1954 bis 1976 zu Südvietnam, danach bis heute zur Sozialistischen Republik Vietnam 62 Von 1951 bis 1975 als Königreich Laos und ab 2. Dezember 1975 als Demokratische Volksrepublik Laos 63 Vom 24. November 1972 bis 3. Oktober 1990 als Deutsche Demokratische Republik (DDR). 64 Austritt im Mai 2025 65 66 67 Von 1953 bis 1969 als Königreich Libyen. Von 2. März 1977 bis August 2011 als Libysch-Arabische Volks-Dschamahirija 68 69 Beitritt als Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik (RSFSR), Teilrepublik der Sowjetunion bis 24. Dezember 1991, danach Russland (Russische Föderation). 70 Beitritt als Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik (USSR), eine Teilrepublik der Sowjetunion bis 24. August 1991, danach Ukraine. 71 Beitritt als Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik (BSSR), Teilrepublik der Sowjetunion bis 19. September 1991, danach Weißrussland (Belarus). 72 73 Von 1955 bis 1974 als Kaiserreich Abessinien. 74 Von 1956 bis 12. Juli 1991 als Volksrepublik Bulgarien 75 1956 bis 1965 als Volksrepublik Rumänien und von 1965 bis 1989 Sozialistische Republik Rumänien 76 77 78 79 80 81 82 Bis 11. Dezember 1990 als Sozialistische Volksrepublik Albanien 83 84 Von 1960 bis Ende 1975 als Republik Dahomey 85 Von 1969 bis 1991 als Volksrepublik Kongo 86 87 88 89 90 91 92 93 Bis zum 4. August 1984 war der Staatsname Obervolta. 94 95 96 97 98 99 Von 1971 bis 1997 mit dem Staatsnamen Zaire. 100 101 102 103 104 105 106 Von 26. September 1962 bis 22. Mai 1990 die Jemenitische Arabische Republik (Nordjemen) und von 14. Dezember 1967 bis 22. Mai 1990 auch die Demokratische Volksrepublik Jemen (Südjemen) 107 108 Von 1962 bis 1990 als Mongolische Volksrepublik 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 Austritt 31. Dez. 1972, Wiedereintritt 11. Sep. 1974 120 Austritt 31. Dez. 1986, Wiedereintritt 8. Okt. 2007 121 122 123 124 125 Die Republik China verlor im Gegenzug ihren UNESCO-Sitz. 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 Bis 2018 unter dem Staatsnamen Swasiland 143 144 Bis 1990 unter dem Staatsnamen Südwestafrika 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 bis zum 12. Februar 2019: Republik Mazedonien 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien war vom 31. März 1950 bis 22. September 1992 Mitglied. Eine formale Übertragung der Mitgliedschaft 1992 auf Serbien und Montenegro erfolgte nicht. 193 194 195 196 197
Assoziierte Mitglieder Für die folgenden Territorien wurden Assoziierungsabkommen abgeschlossen. Nr. Territorium Assoziation Bemerkungen 1 2 3 bis 1999 portugiesische Kolonie, danach VR China 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Weblinks Member States List. In: UNESCO.org (englisch) Mitgliedstaaten der UNESCO. In: UNESCO.de
Einzelnachweise
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