Friesen ist ein Gemeindeteil des Marktes Hirschaid im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Die Gemarkung Friesen hat eine Fläche von 4,257 km². Sie ist in 690 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6170,07 m² haben.

Geographie Das Kirchdorf liegt auf freier Flur liegt am bewaldeten Westhang der Friesener Warte, einer Hochfläche der Fränkischen Schweiz mit dem Segelfluggelände Friesener Warte. Die Staatsstraße 2210 führt nach Seigendorf (1,5 km südlich) bzw. nach Wernsdorf (2,8 km nordwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Bundesautobahn 73 überbrückend nach Hirschaid zur Kreisstraße BA 25 (2,9 km nordwestlich).

Geschichte Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort als „Vräsen“ im Jahre 1216. Der Name deutet auf eine Besiedlung in der Zeit des Frankenkönigs Karl der Große hin. Der Ort besteht aus drei Teilen: Oberfriesen, Unterfriesen und Köppelhof. Kirchlich gehört Friesen zur Pfarrei Buttenheim. Buttenheim war ursprünglich der Schulort für die Kinder aus Friesen. Erst ab 1811 besuchten die Schüler die Schule in Seigendorf. Seit 1867 existiert in Friesen eine Kirche.

Der Ort wurde am 1. Januar 1972 nach Hirschaid eingemeindet.

Weblinks Geschichte von Friesen

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Ortsteil von Hirschaid Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bamberg) Kategorie:Ersterwähnung 1216 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bamberg