mini|Hutin: Charon Charles François Hutin (* 4. Juli 1715 in Paris; † 29. Juli 1776 in Dresden) (auch: Karl) war Maler, Bildhauer und der erste Direktor der Dresdner Kunstakademie.

Leben Charles François Hutin wurde von François Lemoyne (1688–1736) und Sébastien Slodtz (1655–1726)Encyclopédie méthodique ou par ordre de matières. ausgebildet. Mit 21 Jahren gewann er 1736 den Ersten Preis der Pariser Akademie für Malerei und bekam ein königliches Stipendium zum Studium in Rom. Hier studierte er anfangs Bildhauerei unter Sébastien Slodtz. 1742 kehrte er nach Paris zurück, 1744 wurde er zugelassener Bildhauer und 1746 schuf er sein Meisterstück: ein Charon, mit dem er in die königliche Akademie aufgenommen wurde. 1748 erhielt er den Ruf nach Dresden, wohin ihn auch sein Bruder Pierre (Peter) († 1763) begleitete. Er arbeitete hier unter Louis de Silvestre. Mit der Gründung der Kunstakademie 1762 wurde er ihr Direktor. Seine Nachfolger waren Johann Eleazar Zeissig und Giovanni Battista Casanova.

Werke Charon, Marmorskulptur im Louvreonline-Datenbank des Louvre, abgerufen am 31. März 2023. Ménagère saxonne, um 1769, Genregemälde im Louvreonline-Datenbank des Louvre, abgerufen am 31. März 2023. Fontäne mit zwei Nymphen (1749) Altarblatt Kreuzigung Christi (1753) in der Hofkirche Dresden (im Krieg zerstört)

Literatur Johann Rudolf Fuessli, Hans Heinrich Füssli: Allgemeines Künstlerlexikon. S. 584 (Digitalisat) Johann Gottfried Grohmann, Wilhelm David Fuhrmann: Neues historisch-biographisches Handwörterbuch. S. 424 (Digitalisat)

Georg Kaspar Nagler: Neues allgemeines Künstler-Lexicon, Band 1, S. 374. (Digitalisat) (Mit Werksliste)

Weblinks

Werke von Charles François Hutin bei Artnet Charles Hutin bei bildindex.de verschiedene Bilder in Französischen Museen in der Datenbank Joconde

Einzelnachweise

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