Eckhard Becker (* 11. Mai 1945 in Krippen; † 20. Juni 2009 in Potsdam) war ein deutscher Schauspieler und Theaterregisseur.

Leben Becker war zu Zeiten der DDR annähernd 20 Jahre lang Mitglied des Hans-Otto-Theaters und anschließend des Theaters 89 in Potsdam und wirkte in zahlreichen Film- und gelegentlichen Fernsehproduktionen mit. Beachtung fanden seine Bühnendarstellungen in Ulrich Plenzdorfs Zeit der WölfeZeit der Wölfe von Ulrich Plenzdorf in Berlin und Potsdam. berliner-schauspielschule.de und in Wolokolomsker Chaussee von Heiner Müller sowie seine Regiearbeit Die Preußen kommen, die 205 Aufführungen erlebte. Potsdamer Neueste Nachrichten Seine letzte Rolle spielte er in der Schachnovelle.

Für Aufsehen sorgte Beckers Veröffentlichung im Spiegel 1994, von seinem Intendanten Gero Hammer, alias „IM Ernst“, für die Stasi überwacht worden zu sein. Als Leinwanddarsteller konnte man Becker bis 1990 regelmäßig erleben (Jungfer, sie gefällt mir; Nelken in Aspik; Das Haus am Fluß); nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten spielte er nur noch zweimal, darunter in Alle Alle (2007).

Filmografie (Auswahl)

Theater Regie 1983: Claus Hammel: Die Preußen kommen (Hans Otto Theater Potsdam) 1983: Heinz Drewniok: Die Jäger (Hans Otto Theater Potsdam) 1993: Zum dreisten Hahn (Ermelerhaus Berlin)

Schauspieler 1979: Maxim Gorki: Die Sykows (Muratow) – Regie: Günter Rüger (Hans Otto Theater Potsdam) 1988: Arthur Miller: Tod eines Handlungsreisenden (Willy Loman) – Regie: Adrian Schriel (Hans Otto Theater Potsdam) 1990: William Shakespeare: Leben und Tod König Richard des Dritten (Lord Hasting) – Regie: Gert Jurgons (Hans Otto Theater Potsdam)

Weblinks Nachruf. Potsdamer Neueste Nachrichten

Einzelnachweise

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