Ein Myom ist ein gutartiger Muskeltumor. Je nach Ursprung der Myomzellen werden Myome noch unterschieden in: Leiomyom, Myoma levicellulare (lat. levis glatt, cellula Zelle), dieses besteht aus glatten Muskelfasern und bildet scharf abgegrenzte, oft gelappte Geschwülste. Uterusmyome sind die häufigsten Tumore der Gebärmutter. Fibroleiomyome enthalten neben den Muskelfasern noch reichlich Bindegewebe. Adenomyome enthalten neben Muskelzellen auch Drüsenzellen, die im Falle eines Gebärmuttermyoms embryonale Reste des Wolff’schen Ganges sein können. Rhabdomyom: Myoma striocellulare (gr. rhabdos Streif) besteht aus quergestreiften Muskelfasern der Herzmuskel- beziehungsweise Skelettmuskelzellen.
Die bösartige Form eines Muskeltumors wird als Leiomyo- oder Rhabdomyosarkom bezeichnet.
Erste Beschreibung Dieser Tumor wurde erstmals von Julius Gustav Adam Schottländer erwähnt.ÖBL, 11, 1987, S. 158, mit kurzer Würdigung; auch Amburger, 1988, S. 259, mit Bedeutungsbeschreibung
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Kategorie:Gutartige Tumorbildung