Masoala ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Palmengewächse (Arecaceae). Die nur zwei Arten kommen nur auf Madagaskar vor.

Beschreibung mini|Masoala madagascariensis Vegetative Merkmale Masoala-Arten sind massive, fiederblättrige, Palmen. Masoala madagascariensis hat einen gedrungenen Stamm und Blätter mit vielen Fiederblättchen. Masoala kona hat beinahe ungeteilte, aufrechte Blätter.

Generative Merkmale Masoala-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Der große Blütenstand der Masoala-Arten besteht aus einem langen, von der Spatha bedeckten Blütenstandsstiel mit langen, wurmartigen gelblichen Seitenzweigen an seinem Ende. An diesen Seitenzweigen stehen die Blüten. Die Früchte sind rundlich und bräunlich-gelb.

Systematik Die Gattung Masoala wurde 1933 durch Henri Lucien Jumelle in Annales du Musée Colonial de Marseille, Serie 5, Band 1 Teil 1, Seite 8 aufgestellt. Die Gattung Masoala ist nach dem Gebiet Masoala benannt, in dem Masoala madagascariensis vorkommt.

Die Gattung Masoala gehört zur Subtribus Dypsidinae der Tribus Areceae in der Unterfamilie Arecoideae innerhalb der Familie Arecaceae.John Dransfield, Natalie W. Uhl, Conny B. Asmussen, William J. Baker, Madeline M. Harley, Carl E. Lewis: A New Phylogenetic Classification of the Palm Family, Arecaceae. In: Kew Bulletin, Band 60, 2005, S. 559–569.

Es gibt nur zwei Arten: Masoala kona : Sie kommt nur im südlich-zentralen Madagaskar vor. Masoala madagascariensis : Sie kommt nur im nordöstlichen Madagaskar vor.

Gefährdung und Nutzung Beide Arten sind selten und gelten als gefährdet. Sie werden selten kultiviert. Sie wachsen langsam und sind frostempfindlich.

Belege Literatur Robert Lee Riffle, Paul Craft: An Encyclopedia of Cultivated Palms, 4. Auflage, Timber Press, Portland 2007, ISBN 978-0-88192-558-6, S. 384.

Einzelnachweise

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