Hellmuth Swietelsky (* 23. März 1905 in Traiskirchen (Niederösterreich); † 23. Februar 1995 in Zell am See) war ein österreichischer Unternehmer und Bautechniker.
Leben Swietelsky ist der Gründer eines der größten privaten Bauunternehmen Österreichs. Zum 15. März 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.456.963).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/43990627Sendung Eco Spezial: Baustelle Erinnerung: Swietelsky und die „Straße der SS“. In: ORF 2, 5. November 2020, Minute 04:18. Er gründete die Firma Swietelsky im Jahr 1936 in Gmunden in Oberösterreich. Seine Firma profitierte während der Herrschaft des Nationalsozialismus von „Arisierungen“ und NS-Zwangsarbeit.Baustelle Erinnerung: NS-Zwangsarbeit: Die „Straße der SS“. In: science.orf.at. 5. November 2020, abgerufen am 5. November 2020.
Swietelsky war auch im öffentlichen Bereich tätig, etwa als Ehrenpräsident der österreichischen Gesellschaft für Straßenbau oder Gründungsmitglied des ÖAMTC.
Im Jahr 1978 wurde Swietelsky zum Ehrensenator der Technischen Universität Wien ernannt. . In: tuwien.ac.at. 9. Februar 2012.
Literatur Verena Pawlowsky, Harald Wendelin (Hrsg.): Unternehmergeist und Komplizenschaft. Hellmuth Swietelskys Baufirmen in der NS-Zeit. Böhlau Verlag, Wien 2025, ISBN 978-3-205-22314-6.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Unternehmer (Österreich) Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert) Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Wien Kategorie:Person (Traiskirchen) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1905 Kategorie:Gestorben 1995 Kategorie:Mann