Viktor Karl von Carlowitz-Maxen (* 6. Dezember 1809Johann Samuel Ersch/Johann Gottfried Gruber (Hg.): Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, Bd. 22, Leipzig 1832, S. 15.; † 11. September 1856 in DresdenErnst Gotthelf Gersdorf, Theodor O. Weigel: Leipziger Repertorium der deutschen und ausländischen Literatur. Universität Leipzig, Leipzig, 1857.) war ein deutscher Heraldiker und Genealoge.

Er entstammte dem alten meißnischen Adelsgeschlecht derer von Carlowitz, aus dem 1773 das Geschlecht derer von Carlowitz-Maxen hervorging. Carlowitz-Maxen war sächsischer Hauptmann, Kammerherr und Legationsrat. Er galt als ausgezeichneter Kenner der sächsischen Geschichte und hatte eine umfangreiche historische Privatsammlung angelegt, die nach seinem Tod in den Besitz des Sächsischen Hauptstaatsarchivs in Dresden überging. Zudem wirkte er als stellvertretender Vorsitzender des Königlich-Sächsischen Altertumsvereins (jetzt: Verein für sächsische Landesgeschichte e.V.).

Für den Neuen Siebmacher bearbeitete er den Band „Souveräne“.

Werke Beitrage zu einer Geschlechtsbeschreibung der Familie von Bernstein, vom Anfang des 14. bis zu Anfang des 17. Jahrhunderts. Mitte v. 19. Jh. ()

Einzelnachweise

Literatur Ernst Heinrich Kneschke u. a. (Hrsg.): Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon, Bd. 6. Olms, Hildesheim 1973, ISBN 3-487-04555-9 (9 Bde.; unveränderter Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1865). Gert Oswald: Lexikon der Heraldik. Von Apfelkreuz bis Zwillingsbalken. Verlag Battenberg, Regenstauf 2006, ISBN 3-86646-010-4, S. 86 f.

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