Die Serles, im Alpenvereinsführer auch Waldrastspitze genannt, ist ein hoher Berg zwischen Stubaital und Wipptal in Tirol/Österreich. Aufgrund seines dreistufigen Baus und seiner dominierenden Ansicht von Innsbruck aus wird der Berg auch „Hochaltar von Tirol“ genannt.

Etymologie Zur Bedeutung und Herkunft des Namens „Serles“ wird im Folgenden der Text einer Schautafel, die auf dem Serlesjöchl steht, wiedergegeben:

Sage Die häufige Bezeichnung „König Serles“ geht auf eine alte Volkssage zurück. Der Legende nach ist der Hauptgipfel der Serles ein zur Strafe versteinerter böser König, die zwei Nebengipfel sind seine ebenfalls versteinerten Söhne Abgerufen: 5. Jänner 2008, nach anderen Versionen auch andere FamilienmitgliederRiese Serles auf sagen.at. Abgerufen: 5. Jänner 2008. Die Sage ist durch Johann Nepomuk von Alpenburg in Deutsche Alpensagen (1861) überliefert.

Zugänglichkeit Die Serles wird fast ausschließlich über das etwa 500 Meter südwestlich gelegene hohe Serlesjöchl bestiegen, das von Matrei am Brenner über Maria Waldrast von Mieders Auffahrt mit der Serlesbahn, Wanderung über Maria Waldrast von Kampl, einem Ortsteil von Neustift im Stubaital, oder von Medraz, einem Ortsteil von Fulpmes, über das Alpengasthaus Wildeben erreichbar ist. Von dort führt ein teilweise gesicherter Steig zum Gipfel (T3). Alle anderen Anstiege durch die Nordwand und über die Nebengipfel sind ernsthafte alpine Kletterrouten bis zum V. Schwierigkeitsgrad.

Fotos

Siehe auch Höchste und bekannteste Gipfel der Stubaier Alpen

Weblinks

Aufstieg vom Stubaital auf meinstubaital.at

Quellen

Kategorie:Berg in den Stubaier Alpen Kategorie:Geographie (Matrei am Brenner) Kategorie:Geographie (Fulpmes) Kategorie:Mieders Kategorie:Sage aus Österreich