Der Concordiasee ist ein Tagebaurestsee nördlich von Erftstadt im Rhein-Erft-Kreis. Der See liegt östlich des Erftstädter Stadtteils Kierdorf, wird von diesem aber durch die A1 getrennt.

Der Concordiasee gehört zum Naturpark Rheinland / Naturschutzgebiet Villeseen. Im Osten schließen sich Köttinger See und Roddersee an; im Norden liegt das Zieselsmaar.

Der See steht selbst unter Naturschutz. Hier sind ganzjährig geschützte Laichzonen für Amphibien sowie Schutz- und Ruhezonen für andere Tiere eingerichtet, die nicht betreten werden dürfen. Angeln, Schwimmen, Tauchen und sonstiger Wassersport sind nicht erlaubt.

Entstehung Der See entstand zwischen 1955 und 1973 (Freigabe) aus einer stillgelegten Braunkohle-Grube im Feld „Nord“ der 1958 stillgelegten Brikettfabrik „Concordia“ des Unternehmers Carl Brendgen. (abgerufen am 10. April 2016) Hier wurde ab 1902 Braunkohle abgebaut.

Nach Einstellung der Wasserhaltung im Tagebaurestloch füllte sich dieses mit Grundwasser.

Siehe auch Liste der Seen in Nordrhein-Westfalen Villeseen

Einzelnachweise

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