Der entsorgte Vater ist ein Dokumentar-Kinofilm von Douglas Wolfsperger aus dem Jahr 2008. Die Uraufführung erfolgte im Herbst 2008 bei den Internationalen Hofer Filmtagen, Kinostart war am 11. Juni 2009.

Handlung Douglas Wolfsperger hat seine Tochter drei Jahre nicht mehr gesehen. Er macht sich auf den Weg zu ihr, mit dem Wissen, dass dies das letzte Treffen sein könnte, weil ein Gericht gegen ihn entschieden hat.

Auf seiner Reise trifft er Väter, denen es ähnlich geht. Ihre Ex-Partnerinnen erschweren oder verhindern den Kontakt zum gemeinsamen Kind. An fünf Beispielen werden dabei persönliche Erlebnisse, Gefühle und Erfahrungen „entsorgter Väter“ subjektiv vermittelt.

Hintergrund

Der Film thematisiert die Problematik der Rechtsstellung von Vätern in Deutschland, insbesondere den Kindesentzug durch die Mütter, da das Sorgerecht fast immer der Mutter zugesprochen wird.

Als direkt betroffener Vater hat Douglas Wolfsperger einen persönlichen, subjektiven Film gemacht. Er besuchte als Regisseur, Produzent und betroffene Person einige Kinos, in denen der Film vorgeführt wurde, und stellte sich anschließend der Diskussion.

Kritik

Juristische Auseinandersetzung Die Mutter von Wolfspergers Tochter erwirkte gegen die Verwendung eines Fotos der Tochter im Film eine Einstweilige Verfügung. Infolgedessen haben verschiedene Kinos den Dokumentarfilm aus dem Programm gestrichen.Filmecho vom 1. Juli 2009, abgerufen am 20. Juli 2009. Wolfsperger beantragte die Aufhebung der Verfügung.Updatefilm.de vom 1. Juli 2009, abgerufen am 20. Juli 2009.

Einzelnachweise

Weblinks

Website des Films Der Entsorgte Vater, mit Pressespiegel Website des Regisseurs Douglas Wolfsperger FAZ: Trennungsväter: Weil die Mutter es nicht will vom 2. März 2009 (abgerufen am 26. Februar 2015)

Kategorie:Filmtitel 2008 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Dokumentarfilm