miniatur|hochkant=1.3|Siegerwagen beim Indianapolis 500 1932 Wetteroth war ein US-amerikanischer Chassis-Hersteller im Monoposto-Rennwagenbau der 1930er- und 1940er-Jahre. Das Unternehmen wurde vom in Kalifornien ansässigen Texaner Louis „Curly“ Wetteroth geleitet. Autos von Wetteroth gewannen viermal das Indianapolis 500 und nahmen dabei 1950 an der Automobil-Weltmeisterschaft teil.
Renngeschichte
Wetteroth-Chassis kamen vor allem in den AAA-National-Serie zum Einsatz und folgten dem Muster der US-amerikanischen Frontmotor-Monoposto dieser Zeit. Die zwischen 1932 und 1952 in der Serie eingesetzten Wagen waren überwiegend mit Miller- oder Offenhauser-Motoren ausgestattet. Lediglich 1937 startete ein Chassis mit einem McDowell-Motor.
Für die 20-jährige Einsatzgeschichte sind 86 Einsätze in der AAA-Serie belegt. Dabei gelangen den Einsatzpiloten 13 Siege sowie 10 Pole-Positionen.
Viermal wurde mit Wetterroth-Rennwagen das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis gewonnen. 1932 siegte Fred Frame mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 104,144 Meilen. 1935 ging der Sieg an Kelly Petillo und 1938 kam Floyd Roberts als Erster ins Ziel. 1941 teilten sich Mauri Rose und Floyd Davis den ersten Platz.1935 Wetteroth Schoof Offy Special, auf conceptcarz.com
1950 war mit Jim Rathmann am Steuer zum letzten Mal ein Wetteroth in Indianapolis am Start. Rathmann wurde im Rennen 24.
Literatur Rick Popely, L. Spencer Riggs: Indianapolis 500 Chronicle. Publications International Ltd., Lincolnwood IL 1998, ISBN 0-7853-2798-3.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Champ-Car-Rennwagen