mini|hochkant|Sławomir Nitras (2015) Sławomir Witold Nitras (* 26. April 1973 in Połczyn-Zdrój) ist ein polnischer Politiker (UPR, SKL, AWS, PO). Er war von 2005 bis 2009 und ist erneut seit 2015 Abgeordneter des Sejm in der V., VI., VIII., IX. und X. Wahlperiode. Von 2009 bis 2014 gehörte er dem Europaparlament an. Er war vom 13. Dezember 2023 bis zum 24. Juli 2025 Minister für Sport und Tourismus der Republik Polen.
Leben und Beruf Sławomir Nitras besuchte eine Mittelschule in Koszalin. Website von Sławomir Nitras, Życiorys polityczny, abgerufen am 14. Juni 2009 () Er studierte an der Universität Stettin und schloss diesen mit einem Diplom in Politik ab. Website des Sejm, Posłowie VI kadencji - Archivum - Sławomir Nitras Daran schloss er eine Tätigkeit als Assistent der Hochschule am Fachbereich für Politologie und Philosophie an. Gazeta Podatnika, Stan majątkowy posłów PO za 2007 r. (część 8), 4. Sept. 2008 (WebCite) 1998 wurde Nitras Mitarbeiter im Kabinett des Woiwoden der Woiwodschaft Koszalin. Von 1999 bis 2002 arbeitete er für das französische Unternehmensgruppe Lafarge. Er war dort in Biały Bór für die Kruszywa Koszalin S.A. Leiter für Produktion und Verkauf von Baufüllmaterial. Nach der Geburt seiner jüngsten Tochter gründete er sein eigenes Unternehmen, das sich auf die Lieferung von Baufüllmaterial und Bitumen spezialisierte. Das Unternehmen hatte kurz nach der Gründung finanzielle Probleme Website von Sławomir Nitras, Kariera zawodowa, abgerufen am 14. Juni 2009 () und wurde 2005 geschlossen.
Sławomir Nitras ist verheiratet und hat zwei Töchter., abgerufen am 14. Juni 2009
Politik Von 1991 bis 1995 war Nitras Mitglied der Unia Polityki Realnej. 1997 trat er der Stronnictwo Konserwatywno-Ludowe (SKL) bei und gehörte dem Landesvorstand an. Von 2003 bis 2013 war er Vorsitzender der Platforma Obywatelska (PO) in Stettin und von 2006 bis 2010 war er der stellvertretende Vorsitzende dieser Partei in der Woiwodschaft Westpommern., abgerufen am 7. Januar 2010 2020 wurde er in den landesweiten Vorstand der PO gewählt.
Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 wurde er für die SKL auf der Liste des Wahlbündnisses Akcja Wyborcza Solidarność (AWS) in den Sejmik der neu gebildeten Woiwodschaft Westpommern gewählt. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 kandidierte er für die PO, verpasste aber die Wiederwahl.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. Mai 2026. Bei den Parlamentswahlen 2005 konnte Nitras mit 14.238 Stimmen erstmals ein Mandat für den Sejm erringen.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. Mai 2026.Gazeta Podatnika, Stan majątkowy parlamentarzystów – PO (część IV), 29. Aug. 2007 () Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 trat er im Wahlkreis 41 Stettin erneut an und konnte mit 65.776 Stimmen erneut einen Sitz im Sejm erringen.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. Mai 2026. Er arbeitete dort in den Kommissionen für Staatsvermögen und Wirtschaft. Website des Sejm, Sławomir Nitras - Przynależność do komisji i podkomisji, abgerufen am 14. Juni 2009 Bei der Europawahl 2009 trat Sławomir Nitras an und konnte mit 107.413 Stimmen ein Mandat erringen. Website der polnischen Wahlkommission, Wyniki wyborów / Lista wybranych posłów, abgerufen am 14. Juni 2009 () Damit endete seine Mitgliedschaft im polnischen Sejm am 10. Juni 2009.
Im Europäischen Parlament gehört er sowohl der Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) sowie u. a. der Wirtschafts- und Währungskommission und der Delegation des Europäischen Parlaments im Parlamentarischen Kooperationsausschuss EU-Russland an. Im Jahr 2014 bewarb er sich nicht um eine Wiederwahl. Am 2. Dezember des gleichen Jahres wurde er Hauptberater im Kabinett von Premierministerin Ewa Kopacz.Website von Głos Szczeciński, abgerufen am 8. März 2016 Bei der Parlamentswahl im Jahr 2015 erreichte er 20.930 Stimmen und erhielt einen Abgeordnetensitz.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. Mai 2026. Außerdem wurde er Vorsitzender der Delegation des Sejms sowie des Senats zur Parlamentarischen Versammlung der OSZE.Website des Sejm, abgerufen am 8. März 2016
2018 kandidierte er für das Wahlbündnis Koalicja Obywatelska bei der Wahl zum Stadtpräsidenten von Stettin, verpasste aber als Dritter hinter dem parteilosen Amtsinhaber Piotr Krzystek und Bartłomiej Sochański (PiS) den Einzug in die Stichwahl, wobei sein Rückstand auf den PiS-Kandidaten lediglich 282 Stimmen (= 0,18 Prozentpunkte) betrug.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Juli 2020. Bei der Parlamentswahl 2019 wurde für das Wahlbündnis Koalicja Obywatelska (KO), an dem sich die PO beteiligte, erneut in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. Mai 2026. Auch bei der Parlamentswahl 2023 wurde er auf der KO-Liste wiedergewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. Mai 2026.
Seit dem 13. Dezember 2023 ist Nitras Minister für Sport und Tourismus im Kabinett Tusk III. Am 24. Juli 2025 schied er aus dem Ministeramt aus.„Zaprzysiężenie nowych ministrów. Rekonstrukcja stała się faktem“ auf www.pap.pl, abgerufen am 16. Mai 2026.
Weblinks
Website von Sławomir Nitras (polnisch)
Einzelnachweise
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